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Tennis JugendTurniere 2017

Sonntag, 16.12.2018    06:18:54  
Letzte Aktualisierung: 26.01.2018 12:39:23  
 
Sara und Katerina in der Erfolgsspur

 10. - 12. November 2017

Sara Musinbegović (8) gewinnt beim 10. Tennis MAGAZIN Cup ihr erstes Turnier. Ester Katerina Pataki (13) erreicht beim 17. Lübecker HN Goldline Cup erneut das Finale in der Damenkonkurrenz. Nachdem Sara in der Vergangenheit schon mit sehr guten Resultaten bei Turnieren aufwarten konnte, gelang ihr nun auch ihr erster Turniersieg bei einem DTB-Turnier. Beim Tennis MAGAZIN Cup der Witthöft Tennis Akademie in Hamburg-Jenfeld konnte Sara, in der Altersklasse U10, mit sehr guten Leistungen in allen Matches voll überzeugen. In ihren Gruppenspielen zeigte sie nicht nur in ihren Spielergebnissen eine erstaunliche Konstanz und gab, gegen die durchweg ein Jahr ältere Konkurrenz, in den drei Gruppenspielen jeweils nur ein Spiel ab. Beeindruckend war das Tempo und die Länge ihrer Grundschläge auf Vor- und Rückhand, sowie die Qualität der Aufschläge und Returns. Zu diesen technischen Fähigkeiten gesellt sich dann noch ein Spielwitz, wie man ihn bei Kindern dieses Alters eher selten sieht. Mit welcher Übersicht Sara die Punkte aufbaut und dann auch mit kontrollierten Gewinnschlägen gewinnt, zeugt von ihrem großen Spielverständnis. Besonders viel Freude bereitet es ihr, wenn sie die Gegenerin mit druckvollem Spiel in die Defensive gedrängt hat und den Punkt dann mit einem gelungen Stoppball abschließen kann. Und auch am Netz fühlt sie sich durchaus wohl und erzielt dort immer wieder schöne Punkte.
Im Finale der Gruppensieger gegen die zwei Jahre ältere Hamburgerin Elena Gelhausen vom HTC Blumenau setzte Sara ihre Siegesserie fort. Auch diesmal gab sie nur ein Spiel ab und war die dominate Spielerin auf dem Platz. In den vergangenen sechs Monaten hat Sara einen sehr beachtlichen Sprung nach vorne gemacht und es darf dringend vermutet werden, dass ihr erster Turniersieg nicht ihr letzter gewesen sein wird.

Auch Katerina konnte in der Damenkonkurrenz beim Lübecker HN Goldline Cup erneut überzeugen. Der Turnierstart war etwas kurios, da die Erstrunden-Gegenerin Kia Bu (MTV-Jever) nicht antrat. In der zweiten Runde musste die Gegenerin Philine Schlorf TSV Sasel) beim Stande von 2:0 für Katerina verletzungsbedingt aufgeben. Im Viertelfinale traf Katerina auf die Schleswig-Holsteinerin Lena Plettenberg (Tennisclub an der Schirnau), die in der Runde zuvor, die an Position vier gesetzte Wasielewski (TC Blau-Weiß Werne) ausgeschaltet hatte. Aus der deshalb vermuteten engen Partie wurde dann, etwas überraschend, eine sehr einseitige Angelegenheit. Nach einer überzeugenden Leistung setzte sich Katerina überlegen mit 6:1 und 6:0 durch und sicherte sich damit den Einzug ins Halbfinale.
Dort traf sie auf die zweitgesetzte des Turniers und zukünftige Vereinskameradin, Nikola Homolkova vom Club an der Alster, für den Katerina zukünftig spielen wird. Gegen die Nummer 146 der DTB-Rangliste erwischte Katerina den besseren Start und führte bereits mit 3:1. Homolkova konnte dann allerdings zum 3:3 ausgleichen und den ersten Satz mit 6:4 gewinnen. Ursache dafür, die etwas zu hohe Fehlerquote und ein nicht mehr vorhandener erster Aufschlag sowie ein sehr stark und sicher agierende Gegenerin. Der zweite Satz wurde zum offenen Schlagabtausch, bei dem beide Spielerinnen auf hohem Niveau spielten und der durch lange Grundlinienduelle geprägt war. Beim Stande von 2:2 gelang Katerina das vorentscheidende Break zur 3:2-Führung. Da ihr Aufschlag jetzt wieder sicherer war, konnte sie den Vorsprung halten und den zweiten Satz mit 6:3 für sich entscheiden. Den Match-Tiebreak gewann Katerina souverän mit 10:4 und zog damit ins Finale ein. Gegen die Fünftgesetzte Anna Bögner (TTK Sachsenwald) lag Katerina im Finale dann schnell mit 0:2 hinten. Zwar konnte sie sich wieder herankämpfen und zum 3:3 ausgleichen, aber danach lief bei Katerina nicht mehr viel zusammen. Bögner kam mit ihrem sehr starken ersten Aufschlag und einer druckvollen Vorhand immer wieder zu schnellen Punktgewinnen und gewann den ersten Satz mit 6:3. Auch im zweiten Satz wurde das Spiel von Katerina leider nicht besser, so dass sie auch diesen Satz mit 1:6 und damit auch das Match verlor. Trotz der Finalniederlage hat Katerina erneut ein starkes Turnier gespielt, aber die Konstanz ihrer Leistungen über ein Turnier gesehen ist noch zu schwankend, um den Platz als Turniersiegerin verlassen zu können. Daran wird sie in den nächsten Wochen sicherlich fleissig arbeiten. Dann klappt es bestimmt auch bald mit dem ersten Sieg bei einem Damenturnier.

 
Kreideberg Open Lüneburg

 28. / 29. Oktober 2017

Janna Hildebrand (li.), Ester Katerina Pataki (re.)

Katerina Pataki überzeugt bei den Kreideberg Open in Lüneburg, einem Damenturnier der Kategorie A-7. Nach starker Leistung unterlag sie im Finale gegen die topgesetzte Janna Hildebrand vom THC von Horn und Hamm e.V. mit 5:7, 2:6.
Nachdem Katerina, als z. Z. jüngste Spielerin, den Sprung in die deutsche Damenrangliste geschafft hat und dort nun an Position 402 geführt wird, wollte sie in Lüneburg natürlich beweisen, dass sie zurecht dort hingehört. Gelegenheit dazu hatte sie gleich in der ersten Runde des Turniers, da das Los ihr die zweitgesetzte Jonna Schröder (Club zur Vahr, DTB 181) als Gegenerin bescherte. In dem insgesamt ausgeglichen Match führte Schröder im ersten Satz schon mit 5:3 und hatte bei 5:4 einen Satzball, den Katerina aber abwehren konnte. Schließlich gewann Katerina den eigentlich schon verloren Satz doch noch mit 7:5, auch weil die Gegnerin in den entscheidenen Augenblicken ihre Nerven nicht in den Griff bekam, während Katerina gerade dann ihr bestes Tennis zeigte. Im zweiten Satz begann Katerina sehr stark und führte schon mit 3:0. Im vierten Spiel konnte sie dann etliche Breakchancen nicht nutzen, verlor dieses Spiel und dann auch den Satz mit 4:6. Wie schon das gesamte Match über sollte auch der Match-Tiebreak für reichlich Dramatik sorgen. Jonna lag schon 3:0 und 9:6 in Führung als ihr wieder die Nerven einen Streich spielten. Katerina gewann die folgenden 5 Punkte und damit den Match-Tiebreak mit 11:9 und zog nach 1h51 in das Viertelfinale ein.
Dort hieß die Gegnerin Jennifer Wilhelm (Braunschweiger THC, DTB 452) und wieder wurden starke Nerven gebraucht. Katerina spielte von Beginn an sehr konzentriert und holte sich den ersten Satz nach 30 Minuten mit 6:1. Im zweiten Satz steigerte sich Wilhelm ganz erheblich, machte vor allem mit ihrer Vorhand mächtig Druck und returnierte zudem sehr stark. Die Folge war, nach 45 Minuten Spieldauer, der verdiente Gewinn des zweiten Satzes mit 6:3. Der folgende Match-Tiebreak wurde für Katerina dann aber eine deutliche Angelegenheit. Nach 1h22 verwandelte sie ihren ersten Matchball und gewann den Match-Tiebreak mit 10:2.
Auch im Halbfinale gegen Milena Grodzki (TV Frohnau, DTB 206), die an drei gesetzte Spielerin, ging es spannend her. In einem sehr guten und ausgeglichen Spiel gewann Katerina den ersten Satz mit 6:4. Mit dem gleichen Ergebnis holte sich Grodzki dann Satz Nummer 2. Also musste Katerina zum dritten Mal in Folge in den Match-Tiebreak. Und erneut bewies Katerina über welch enorme mentale Stärke sie in engen Spielsituationen verfügt. Keine der beiden Spielerinnen konnte sich entscheidend absetzen und so wurden beim Spielstand von 9:9, nachdem Grotzki bei 8:9 einen Matchball abwehren konnte, die Seiten gewechselt. Zum letzten Mal, denn die beiden nächsten Punkte gewann Katerina und zog nach 1h43 in ihr erstes Damenfinale ein. Einziger Kritikpunkt war Katerinas zu schwacher Return auf den zweiten Aufschlag der Gegnerin.
Im Finale gegen die topgesetzte Janna Hildebrand (DTB 49) war Katerina die klare Aussenseiterin. Aber zur Überraschung aller erwies sich die gerade noch Zwölfjährige gegen die 27-jährige Gegnerin als gleichwertig. Vorteile hatte Hildebrand mit ihrem sehr schnellen Aufschlag und der Spielübersicht. Katerina allerdings returnierte diesmal sehr viel besser als im Spiel zuvor und es entwickelte sich ein ausgeglichener erster Satz. Besonders bei den längeren Grundlinienduellen, die beide mit extrem hohen Tempo spielten, zeigte sich Katerina mehr als gleichwertig und konnte sich dabei viele Punkte erspielen. Beim Spielstand von 5:6 gelang Hildebrand dann nach 38 Minuten das entscheidende Break zum 7:5-Satzgewinn. Zu Anfang des zweiten Satzes konnte Katerina noch gegenhalten, aber dann machten sich die Anstrengungen der drei schweren Matches zuvor immer mehr bemerkbar. Immer öfter fehlten ein paar Zentimeter und die Beine wurden sichtbar schwerer. Beim Stand von 2:5 hatte Katerina noch einmal die Chance um auf 3:5 zu verkürzen, aber Hildebrand hatte die Sache jetzt voll im Griff und ließ nichts mehr anbrennen. Nach 1h11 verwandelte sie ihren ersten Matchball zum 6:2 Satz- und damit auch Matchgewinn. Alles in allem ein verdienter Sieg, aber wenn Katerina in den Runden zuvor nicht so viel Substanz gelassen hätte, wäre auch ein Überraschungserfolg möglich gewesen.
Am folgenden Wochenende (3.-5.11.2017, Hamburger Verbandshalle) spielt Katerina zum ersten Mal bei den Norddeutschen Meisterschaften der Damen mit. Man darf gespannt sein.

 
Hamburger Jugendmeisterschaften Sommer 2017

 4. - 10. September 2017


Die Hamburger Meister und Vizemeister der Jugend Sommer 2017

Ester Katerina Pataki wird zum 7. Mal Hamburger Jugendmeisterin im Einzel. Dazu gewann sie auch in der Doppelkonkurrenz den Meistertitel, insgesamt zum dritten Mal. Damit ist sie in allen Altersklassen, in denen sie bisher angetreten ist, mindestens einmal erfolgreich gewesen.
In der Einzelkonkurrenz spielte die noch zwölfjährige Katerina diesmal in der Altersklasse U16. In der ersten Runde wartete mit Anna-Marie Faden vom THC von Horn und Hamm gleich ein gute Bekannte. Wegen des Dauerregens war das Spiel in die Halle verlegt worden. Da beide Spielerinnen einen eher flotten Spielstil bevorzugen, entwickelte sich auf dem schnellen Hallenboden ein Spiel mit überwiegend kurzen Ballwechseln. Das Spiel war geprägt von vielen gut herausgespielten Punkten, aber auch auch einer Vielzahl von Fehlern auf beiden Seiten. Letztendlich konnte sich Katerina vom Ergebnis her mit 6:2, 6:2 deutlich durchsetzen, obwohl der Spielverlauf wesentlich ausgeglichener war.
Im Viertelfinale am Freitag musste Katerina gegen die Nr. 2 der Setzliste, Pauline Hellfritsch (Hamburger Polo Club), antreten. Auch diese Begegnung wurde wetterbedingt wieder in der Halle ausgetragen. Das Spiel war im ersten Satz ausgeglichen und durch gutes Grundlinienspiel beider Spielerinnen geprägt. Beim Stand von 4:4 gelang Katerina dann das entscheidende Break, das dann zum 6:4-Satzgewinn reichte. Im zweiten Satz konnte Katerina ihre Fehlerquote deutlich verringern und dadurch den Druck auf Hellfritsch erhöhen, der jetzt zum einen mehr Fehler unterliefen als in dem Satz zuvor und zudem immer mehr Probleme hatte, an die schnellen Bälle von Katerina heran zu kommen. Nach knapp einer Stunde Spielzeit gewann Katerina folgerichtig das Match mit 6:4 und 6:1. Das Halbfinale am Samstag gegen Larissa Silva (THC von Horn und Hamm) wurde eine sehr einseitige Angelegenheit. Endlich unter freiem Himmel, gewann eine sehr gute aufgelegte Katerina, überlegen mit 6:0, 6:0 und sicherte sich damit die Finalteilnahme am Sonntag.

v.l.: Lena Ludewig, Luisa Krahwinkel,
   Antonia Carrero, Katerina Pataki

Dort hieß die Gegnerin Phillippa Preugschat vom Rahlstedter HTC, die in ihrem Halbfinale die topgesetzte Clara Puttkammer (Der Club an der Alster) überraschend aus dem Turnier geworfen hatte. Gegen die Linkshändern aus Rahlstedt tat sich Katerina anfangs recht schwer. Immer wieder punktete Phillippa mit ihrer starken Vorhand beim Return und dem Longline. Nach vier Aufschlagverlusten lautete der Spielstand 2:2. Dann erkannte Katerina endlich, dass der Weg zum Erfolg über die Rückhand der Gegnerin führen musste, die deutlich schwächer als die Vorhand war. Mit dieser Taktik stellte sich der gewünschte Erfolg dann auch ein und der Satz ging mit 6:2 an Katerina. Im zweiten Satz sah alles nach einem schnellen Sieg aus. Katerina agierte sicher in den Grundschlägen, variierte mit gelungenen Stoppbällen und lag verdient mit 4:1 in Front. Während sich Preugschat noch einmal aufbäumte und mit aller Macht gegen die drohende Niederlage stemmte, unterliefen Katerina immer mehr Fehler, vor allem mit der Vorhand. So kam Phillippa nicht unverdient zum 4:4-Ausgleich. Doch rechtzeitig fand Katerina zurück zu ihrem Spiel und gewann den Satz mit 6:4 und sicherte sich damit ihren siebten Meistertitel im Einzel.
Zusammen mit ihrer Doppelpartnerin Antonia Carrero (Niendorfer TSV) wurde Katerina in der Altersklasse U14 ebenfalls Hamburger Meisterin. Das topgesetzte Duo besiegte im Halbfinale am Freitag Abend in einem packenden Spiel die Paarung Ella Seidel / Antonia Radmer (Klipper THC / Uhlenhorster Hockey-Club) mit 2:6, 6:3 und 10:7. Auch das Finale gegen die zweitgesetzten Lena Ludewig / Luisa Krahwinkel (Rahlstedter THC / Großflottbeker THGC) entwickelte sich zu einer spannenden Angelegenheit und bot über weite Strecken hervorragendes Tennis. Am Ende setzte sich Katerina mit ihrer Parnerin mit 6:4, 6:4 durch, nicht zuletzt deshalb, weil die harten Grundschläge von Katerina für die Gegnerinnen oft zu schnell waren und Antonia sich zudem mit cleveren Spiel sehr gut mit Katerina ergänzte.

 
4. dodenhof Nachwuchs Open Bremen

 23. - 25. Juni 2017


v. links:  Luisa Kober (4. Pl.), Kristin Radeke (3. Pl.), Pauline Wuarin (2. Pl.), Siegerin Katerina Pataki

Ester Katerina Pataki gewinnt ihr zweites Damenturnier in der Altersklasse U21. Im Finale gegen Pauline Wuarin ( TuS Trittau/SLH) konnte sie dabei ihren ersten Sieg gegen eine Spielerin aus der deutschen Damenrangliste feiern. Die erste Runde ging kampflos an Katerina, da die Gegnerin nicht antrat. Im Viertelfinale setzte sich Katerina, nach einer überzeugenden Leistung, unerwartet klar gegen die an Position 2 gesetzte Laureen Dähne (Club zur Vahr/NWE) mit 6:3, 6:2 durch. Im Halbfinale ließ sie Luisa Kober (Club zur Vahr) nicht den Hauch einer Chance und gewann klar mit 6:0, 6:2.
Das Finale gegen die topgesetzte Pauline Wuarin, aktuell Nr. 389 der deutschen Damenrangliste, entwickelte sich zu einem sehenswerten Spiel zweier ebenbürtiger Spielerinnen. Katerina erwischte einen Traumstart, leistete sich kaum Fehler und punktete immer wieder mit guten Grundschlägen auf Vor- und Rückhand. Die logische Folge war der hochverdiente Satzgewinn mit 6:1. Im zweiten Satz wurde Wuarin dann immer stärker und kam mit hervorragenden Rückhand-Crossbällen und sehr guten Stopps zu Punktgewinnen. Bei Katerina funktionierte jetzt, der im ersten Satz sehr starke erste Aufschlag nicht mehr so gut, so dass die Gegenerin viel besser ins Spiel kam. Auch die Anzahl der leichten Fehler war im zweiten Satz höher. Katerina verlor gleich ihr erstes Aufschlagsspiel und rannte diesem Rückstand den ganzen Satz lang hinterher. Beim Spielstand von 3:4 hatte sie dann die große Chance zum Re-Break, konnte diese aber leider nicht nutzen, auch weil Wuarin jetzt ihre beste Phase im gesamten Match hatte. So gewann sie diesen Satz auch verdient mit 6:3, obwohl Katerina diesen Satz auch hätte gewinnen können. Die Entscheidung musste also im Match-Tiebreak fallen. Wiederum hatte Katerina den besseren Start, weil der Aufschlag jetzt wieder besser war und Wuarin nun die Fehler machte. Schnell führte Katerina mit 5:1, musste dann aber den Ausgleich zum 5:5 hinnehmen. In dieser kritischen Phase zeigte sie aber große Nervenstärke und konnte den Match-Tiebreak dann doch mit 10:6 für sich entscheiden. Wie schon in den Damenturnieren zuvor bewies Katerina, dass sie mit 12 Jahren, im Damenbereich nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen kann. Die Tendenz zeigt momentan klar noch oben, was sich auch in der neuen Rangliste im Juli zeigen wird. Die hier in Bremen gewonnen Ranglistenpunkte kann sie dafür gut gebrauchen.  

 
TV Jahn Wohlsburg - Cup U21

 24. - 26. März 2017


Katerina Pataki (li.), Carina Skusa (re.)

Katerina Pataki gewinnt zum ersten Mal bei einem Damenturnier. In der Altersklasse U21 setzte sie sich souverän ohne Satzverlust gegen die durchweg älteren Konkurrentinnen durch. Beim TV Jahn Wolfsburg - Cup U12 traf Katerina in der ersten Runde auf Victoria Malczewski vom TV Jahn Wolfsburg, gegen die sie ungefährdet mit 6:0, 6:0 gewann. Auch im Viertelfinale gelang ihr mit 6:0, 6:3 ein deutlicher Erfolg gegen Laura Pesickova, ebenfalls aus Wolfsburg. Diese hatte sich in der Runde zuvor deutlich gegen die Dritte der Setzliste ins Viertelfinale gespielt. Im Halbfinale das gleiche Bild wie in den Runden zuvor. Auch die zweitgesetzte Lucy Rieck (TG Rodewald, NTV) mußte die Überlegenheit von Katerinas Spiel anerkennen und sich mit 6:3, 6:1 geschlagen geben.
Im Finale traf Katerina dann auf Carina Skusa (TV Jahn Wolfsburg), die im Halbfinale immerhin die topgesetzte Madlen Lüdtke (in der DTB- Damenrangliste an Position 327) in drei Sätzen ausgeschaltet hatte. Insofern wurde allgemein ein eher enges Finale erwartet. Die Realität zeigte aber einen ganz anderen Spielverlauf und auch das Finale war eine klare Sache für Katerina, die mit 6:1, 6:2 ihren ersten Turniersieg im Damenbereich feiern konnte. In allen Matches zeigte Katerina kaum Schwächen und überzeugte durch hohe Konstanz in ihrem Spiel, was zu einer insgesamt geringen Fehlerquote führte. Wie schon in Turnieren zuvor zeigt sich, dass Katerina auch als Zwölfjährige jetzt schon im Damenbereich mithalten kann und das Ziel, in diesem Jahr den Sprung in die Deutsche Damenrangliste zu schaffen nicht unrealistisch ist. Als zusätzlichen Bonus zu den gewonnen Ranglistenpunkten durfte sie zum ersten Mal auch noch ein Preisgeld in Empfang nehmen.

 
1. Solinco Cup

 24. - 26. Februar 2017

Sara Musinbegovic (Foto li.) gewinnt die Nebenrunde des 1. Solinco Cups der Tennis Academy Witthöft in der Altersklasse U10. Im Hauptfeld verlor Sara in der ersten Runde gegen die spätere Turniersiegerin Zina Joelle Cakil (Celler Tennisvereinigung) mit 5:7, 2:6. Dabei erwies sich die zwei Jahre ältere Gegnerin nicht nur als körperlich stärker, sondern glänzte mit für diese Altersklasse herausragenden Aufschlägen und schnellen Grundschlägen. Sara konnte im ersten Satz zwar mit 5:3 in Führung gehen, den Satz aber dennoch nicht für sich entscheiden. Grund hierfür war, dass die Gegnerin im Verlauf des Satzes immer sicherer spielte und mit ihrem Aufschlag und dem agressiven Return Sara nicht mehr ins Spiel kommen ließ. 
In der Nebenrunde musste Sara zunächst gegen die ein Jahr jüngere Rostockerin Isabella Angelina Abendroth antreten. Diese Aufgabe bewältigte sie sehr souverän und siegte mit 6:2, 6:2. Im Finale traf Sara dann auf Lotte Endres (Foto re.) vom SC Victoria Hamburg. Auch in diesem Match war Aufschlag und Return ein entscheidender Faktor. Keinem der beiden Mädchen gelang es zunächst ihren Aufschlag durchzubringen und so ging Satz eins in den Tiebreak, den Sara mit 7:5 gewann. Was im ersten Satz allerdings zu bemerken war - sobald der Ball im Spiel war hatte Sara Vorteile, besonders wenn ihre Bälle genug Länge hatten. Zudem punktete sie immer wieder mit guten Stoppbällen, die ihr sichtlich Spaß machten, die Gegnerin allerdings verzweifeln ließ und ihr viele Punkte kostete. Im zweiten Satz konnte Sara dann zum ersten Mal im gesamten Spiel ein Aufschlagsspiel gewinnen und mit 4:2 in Führung gehen, die sie bis zum Ende verteidigen konnte. Nach 70 Minuten Spielzeit konnte Sara das interessante und spannende Match mit 7:6, 6:4 für sich entscheiden.

 
Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2017

 13. - 19. Februar 2017

 Sara Musinbegovic (7)

Katerina Pataki verteidigt erfolgreich ihren Titel in der Altersklasse U14. Sara Musinbegiovic erreicht in der Altersklasse U10, bei ihrem ersten Auftritt bei den Hamburger Meisterschaften, einen sehr guten 3. Platz.
Als Titelverteidigerin und topgesetzte Spielerin wurde Katerina ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht und ließ nie einen Zweifel aufkommen, dass der Turniersieg nur über sie gehen würde. Nach Siegen über Theresa Hein (Klipper) 6:1, 6:0 und im Halbfinale über Sarah Engel (Spielvereinigung Blankenese) 6:0, 6:2, traf Katerina im Finale auf die zweitgesetzte Michelle Korpys (Der Club an der Alster). Nach überzeugender Leistung gewann Katerina deutlich mit 6:2, 6:3 und sicherte sich damit ihren sechsten hamburger Einzeltitel.

In der Altersklasse U10 konnte Sara bei ihrem ersten Auftritt bei den Hamburger Meisterschaften voll überzeugen. Im ersten Spiel gegen Lucinda Pfuhl vom Uhlenhorster Hockeyclub ließ sie der Gegnerin nicht den Hauch einer Chance und gewann deutlich mit 6:2, 6:2. Im Viertelfinale gegen Tessa Stürken (TTK Sachsenwald) war die Aufgabe schon deutlich schwerer. Aber auch hier konnte Sara ihre technischen Fähigkeiten wieder sehr gut einsetzen und sich mit 6:4, 6:3 behaupten. Zudem war zu erkennen, dass sich ihr Spielverständnis von Spiel zu Spiel verbessert und sie immer mehr versucht die Bälle auch zu platzieren. Im Halbfinale stand Sara dann allerdings auf verlorenem Posten. Die Gegnerin Filippa Stieg (Großflottbeker THGC) erwies sich sich als spielerisch sehr stark, hatte mehr Tempo in ihren Schlägen und platzierte diese auch sehr gut. Am Ende unterlag Sara der späteren Turniersiegerin mit 2:6, 2:6, hätte aber durchaus auch das eine oder andere Spiel gewinnen können. Trotzdem eine insgesamt sehr überzeugende Vorstellung von Sara, die mit dem dritten Platz belohnt wurde. Zieht man in Betracht, dass sie wieder gegen durchweg zwei Jahre ältere Mädchen spielte, sollte der erste Meistertitel vielleicht nicht mehr weit entfernt sein.

 

  Norddeutsche Jugendmeisterschaften Winter 2017

 10. - 12. Februar 2017

 Ester Katerina Pataki (12)

Ester Katerina Pataki wird bei den Norddeutschen Jugendmeisterschaften in der Altersklasse U14 Dritte. In der ersten Runde schaltete sie mit Xenia Jeromin (Wilhelmshavener THC) die amtierende niedersächsische Meisterin U14 nach guter Leistung mit 6:2, 6:2 aus. Schlüssel zum Erfolg war der gute Aufschlag sowie eine hervorragende Rückhand. Im Viertelfinale gegen die 4. der Setzliste, Tiziana-Marie Schomburg vom HTV Hannover, zeigte Katerina eine sehr starke Leistung und setzte sich mit 4:6, 6:0, 6:2 durch. Erfreulich bei diesem Sieg war vor allem, dass sie gegen die sehr sicher agierende Gegnerin geduldig spielte und auf die Chance wartete, um dann erfolgreich zu punkten.
Im Halbfinale musste Katerina dann gegen die an Position 2 gesetzte Schleswig-Holsteinerin Noma Noha Akugue vom TuS Glinde antreten. Den ersten Satz verlor Katerina nach nur 27 Minuten mit 3:6, weil ihr zu viele Fehler unterliefen während Noma auf der anderen Seite, trotz sehr druckvollem Spiel, wenige Fehler machte. Im zweiten Satz geriet Katerina wieder schnell mit 0:2 in Rückstand, spielte jetzt aber viel mutiger und vor allem sicherer und konnte fünf Spiele in Folge gewinnen. Unerklärlicherweise verließ Katerina dann wieder der Mut. Ihr Spiel wurde zu passiv und Noma holte Spiel um Spiel auf. Zwei Satzbälle vergab Katerina leichtfertig und musste dann in den Tiebreak, den sie deutlich verlor. Nach genau einer Stunde Spielzeit für den zweiten Satz, war der Traum vom Finale geplatzt. Mit etwas mehr Mut zum Ende des Satzes wäre hier sicherlich mehr möglich gewesen.
Zumindest in der Doppelkonkurrenz konnte Katerina am Samstag ihren ersten norddeutschen Meistertitel erringen. Zusammen mit ihrer Halbfinalgegnerin Noma Noha Akugue bildete sie ein Doppel das sehr gut harmonierte und ohne Satzverlust durch das Feld fegte. In den drei Matches gaben sie nur sieben Spiele ab und gewannen hochverdient den Meistertitel.

 
HTV U8 Red U10 Green CUP

 27. - 29. Januar 2017

Sara Musinbegovic (7)

Sara Musinbegiovic erreicht beim HTV U8 Red U10 Green Cup einen hervorragenden 2. Platz in der Alterklasse U10. Bemerkenswert ist hierbei, dass es ihr erstes Turnier überhaupt in dieser Alterklasse war, da Sara auch noch für die U8 spielberechtigt ist.
Nach einem Freilos in der ersten Runde siegte sie im Viertelfinale gegen Mathea Schuster vom Club an der Alster deutlich mit 6:2, 6:2. Auch im Halbfinale hatte ihre Gegnerin Felizia Gersdorff (Großflottbeker THGC) keine Chance und musste sich Sara mit 6:3, 6:3 geschlagen geben.

Im Finale kam es dann zum Duell der beiden jüngsten Teilnehmerinnen des Turniers. Beide Spielerinnen hatten sich zuvor gegen durchweg zwei Jahre älteren Konkurrentinnen durchsetzen können. Finalgegenerin von Sara war Karina Kabajew vom TC Langenhorn. Den besseren Start erwischte Karina die nach einem Break mit 4:2 in Führung ging. Sara konnte zum 4:4 ausgleichen, verlor den Satz dann aber doch knapp mit 5:7. Im zweiten Satz ging sie dann mit 5:2 in Führung konnte einen Satzball leider nicht verwandeln und verlor etwas unglücklich auch diesen Satz mit 5:7. In dem sehr unterhaltsamen Finale zeigten beide Mädchen eine sehr starke Leistung und boten ein Spiel auf technisch schon sehr hohen Niveau. Die Spielanlage war bei beiden eher agressiv und das auch schon mit guter Konstanz. Von allen Teilnehmerinnen hatte Sara zudem den mit Abstand besten Aufschlag. Ihre Finalgegnerin glänzte mit sehr plaziertem Spiel - besonders ihre Crossbälle waren sehr stark - und Agressivität beim Return. Alles in allem gewann Karina verdient, weil ihre Spielanlage schon etwas weiter entwickelt ist als bei Sara. Es ist allerdings zu erwarten, dass Sara diesbezüglich schnell aufholen wird, wenn sie etwas mehr Matchpraxis hat. Ihr großes Talent ist klar zu erkennen, welches zudem mit einem starken Willen und großen Spaß am Tennis spielen verbunden ist.
Ihr nächstes Turnier werden die Hamburger Jugenmeisterschaften Mitte Februar sein - in der Alterklasse U10. Viel Spaß und Erfolg dabei.

  Ranglistenturnier der Nordverbände U13

 14./15. Januar 2017

Ester Katerina Pataki (re.),
Louisa Völz (li.),

Ester Katerina Pataki gewinnt das Ranglistenturnier der Nordverbände U13. Das Einladungsturnier der Turniergemeinschaft der  acht Nordverbände wurde vom Westfälischen Tennisverband beim TuS Ickern e.V. in Waltrop ausgerichtet.
In der ersten Runde traf die topgesetzte Katerina auf Kayleigh Castillo (TC Grün-Weiß Aachen, TVM), die sie nach einer guten Leistung mit 6:1, 6:2 bezwang. Auch im Viertelfinale hatte sie beim 6:0, 6:1 Erfolg wenig Mühe mit Jasmina Abdou (Tennispark Bielefeld, WTV).

Das Halbfinale wurde dann zum ersten Prüfstein. Gegen die Vierte der Setzliste, Charlotta Buß vom  T.u.B. Bocholt e.V (WTV), hat Katerina zwar immer gewonnen, aber oftmals nur knapp in drei Sätzen. So sollte es auch diesmal sein. Nach sehr guter Leistung im ersten Satz der mit 6:1 an Katerina ging, folgte im zweiten dann ein 4:6 Satzverlust. Ursache hierfür eine stark gestiegene Fehlerquote. Im entscheidenen dritten Satz wieder eine starke Katerina, die sich dann doch souverän mit 6:3 durchsetzte und den Einzug in das Finale feiern konnte.
Dort wartete mit der an Position zwei gesetzten Louisa Völz (TC Blau-Weiß Werne, WTV) wieder eine bekannte Gegnerin. Auch hier hatte es in der Vergangenheit einige enge Spiele gegeben, die Katerina allerdings alle für sich entscheiden konnte. Der Spielverlauf ähnelte sehr dem des Halbfinales. Nach überzeugendem Spiel im ersten Satz (6:3) folgte eine unkonzentrierter zweiter Satz (4:6), gefolgt von einem wieder sehr starken dritten Satz (6:1). Am Ende stand aber nach einer insgesamt guten Leistung ein verdienter Turniersieg in einem Teilnehmerfeld von durchgehend hoher Spielqualität.

 

 

 

 

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