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SV Wilhelmsburg von 1888 e.V.

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Tennis JugendTurniere 2016

Sonntag, 16.12.2018    06:19:22  
Letzte Aktualisierung: 26.01.2018 12:30:24  
 
13. TC Rheinstadion-Tennisturnier um den Böhner Cup

 1. - 4. August 2016

Katerina (li.), Lilly Pauline Schultz (re.)
Die Siegerinnen der Alterklassen: (v.li.) U21, U12, U16

Beim 13. TC Rheinstadion-Tennisturnier um den Böhner Cup 2016, einem der bedeutesten Jugendturniere in Deutsch- land, gewann Ester Katerina Pataki die Konkurrenz in der Alterklasse U12. Besonderes Merkmal dieses Turniers ist die, für ein Jugendturnier ungewöhnliche professionelle Ausrichtung, zu der auch die Live-Übertragung von Spielen im Internet gehört. Die Spieler, und Spielerinnen erhalten z.B kostenlos Getränke, Obst, Eis (zum essen!) und auch ein Physiotherapeut steht zur Verfügung, wenn es einmal irgendwo weh tut.
Ihr erstes Spiel gegen Lea Mosmann (SV Bayer Wuppertal e.V.) gewann Katerina mit 6:1, 6:0. Auch gegen die Hamburgerin Julia Kämmerer vom TTK Sachsenwald e.V. ließ sie nichts anbrennen und siegte mit 6:3, 4:0 (nach einer Regenpause beim Stand von 4:0 trat Julia
nicht mehr an). Überzeugend in beiden Spielen waren Aufschlag und die Grundschläge.
Im Halbfinale traf Katerina erneut auf Charlotta Buß (T.u.B. Bocholt e.V.). Im Gegensatz zum Spiel ein paar Tage zuvor beim NDJTT, zeigte sie diesmal keine Schwächen und gewann deutlich mit 6:1, 6:1. Im Finale gegen Lilly Pauline Schultz (TC Schwalbach, Hessen) gab es ein klares 6:3, 6:2. Dies war schon etwas überraschend, hatte Pauline doch ebenso wie Katerina beim NJDTT in Detmold das Halbfinale erreicht und war dort nach einer starken Leistung, knapp in drei Sätzen, der großen Mitfavoritin Steur unterlegen. Aber Katerina spielte an diesem Tag einfach grandioses Tennis. Belohnung für diesen überzeugenden Turniersieg war nicht nur ein riesiger Pokal sondern auch noch tolle Sachpreise, die man bei anderen Turnieren so eher nicht bekommt. Neben der beeindruckenden Atmosphäre, sicherlich auch ein Grund, hier im nächsten Jahr erneut zu spielen.

   
 
40. Nationale Deutsche Jüngsten-Tennisturnier

 27. - 31. Juli 2016

Beim 40. Nationalen Deutschen Jüngsten-Tennisturnier in Detmold, den inoffiziellen Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U9 bis U12, erreichte  Ester Katerina Pataki (11) einen hervorragenden dritten Platz und schaffte damit den erhofften Sprung auf das Siegerpodest.
Austragungsort des Turniers der Juniorinnen U12 war die sehr schöne Tennisanlage des TC Grün-Weiß Hiddesen e.V. Für die 16 gesetzten Spielerinnen begannen die Spiele am Freitag. Katerina, an Position drei gesetzt, traf in ihrem Erstrundenmatch auf die Hessin Carolin Mäder und stellte gleich klar, dass sie bei der Titelvergabe schon ein Wort mitreden wollte. In gerade einmal 45 Minuten bezwang sie mit einer soliden Leistung ihre Gegnerin mit 6:1, 6:0.
Im Achtelfinale allerdings sollte die Aufgabe schon deutlich schwieriger werden. Gegen Charlotta Buß vom T.u.B. Bocholt (NRW) startete Katerina furios und gewann den ersten Satz deutlich mit 6:1. Und dabei spielte Charlotta nicht einmal schlecht, aber der permanente Druck von Katerina war schon enorm.  Besonders gut funktionierte der erste Aufschlag und viele Winner mit Vor- und Rückhand trugen zum Satzgewinn bei. Aber dann die andere Seite von Katerina. Was zuvor noch so gut gelang, ging auf einmal nur noch schief. Besonders ärgerlich waren die vielen Stoppbälle, die oft zu lang gerieten und für die flinke Gegnerin willkommene Einladungen zu einfachen Punktgewinnen waren. Ähnliches hatte Katerina vor zwei Jahren gegen die gleiche Gegnerin schon einmal versucht und auch da waren Punktverluste in Serie die Folge. Zudem nun Fehler ohne Not am laufenden Band, mit dem Resultat des Satzverlustes mit 1:6 in gerade einmal 20 Minuten. Im dritten Satz dann ist Katerina wieder am Drücker und liegt schnell mit 5:1 vorn. Aber Buß stemmt sich mit gutem Spiel gegen die drohende Niederlage und bei Katerina häufen sich wieder die Fehler. Plötzlich wird die Partie wieder offen und Charlotta kommt durch ein Break auf 5:4 heran. Aber Katerina ist zum Glück jetzt wieder hellwach und kann ihrerseits mit dem Re-Break zu Null das Match für sich entscheiden und den Einzug ins Viertelfinale feiern.
Dort traf sie dann auf ihre gute Freundin Theresa Sabine Charlotte Haas vom ESV München Sportpark. Die Bilanz der beiden gegeneinander zu diesem Zeitpunkt, 1:1. Das letzte Spiel hatte Theresa klar gewonnen und kam zudem mit der Empfehlung eines Sieges bei einem TE-Turnier in Belgien nach Detmold. So lag die Favoritenrolle mehr auf der Seite der Münchnerin. Ähnlich wie in der Runde zuvor erwischte Katerina einen Traumstart, spielte wie aus einem Guß und ließ der gar nicht einmal so schlecht spielenden Theresa nicht den Hauch einer Chance. Immer wieder trafen die harten und präzisen Grundschläge das Ziel und führten zu ungewöhnlich vielen Winnern. Zudem spielte Katerina noch sehr variabel, streute mal einen Stopp ein und tauchte auch ein paar mal am Netz auf, um dort zu punkten. Nach 30 Minuten hatte Katerina den Satz hochverdient mit 6:0 gewonnen. Diesmal gelang ihr dann auch ein guter Start in den zweiten Satz. Obwohl jetzt mit ein paar Fehlern mehr, spielte sie weiterhin auf hohem Niveau und ging mit 3:1 in Führung. Im folgenden Aufschlagspiel von Theresa hätte dann eine Vorentscheidung fallen können, als Katerina drei Breakbälle nicht nutzen konnte und Haas auf 2:3 verkürzen konnte. Allerdings spielte die jetzt deutlich stärker und das Match erreichte dadurch eine herausragende Qualität mit deutlich ansteigendem Spannungsgehalt. Theresa, inzwischen fast fehlerlos spielend, ging sogar mit 4:3 in Führung. Nach vielen tollen Ballwechseln mit hohem Tempo und vielen Gewinnschlägen auf beiden Seiten stand es dann zunächst 5:4 für Katerina, dann 6:5 für Theresa und schließlich mußte der Tiebreak über den zweiten Satz entscheiden. Und der bot Drama pur.

 
Hiddesen - Spielort der Juniorinnen U12: Die Halbfinalistinnen
 
TC Grün-Weiß Hiddesen: Clubhaus mit Tennishalle
 
Freundinnen bei der Seitenwahl. Katerina mit Theresa Haas
 
Siegerehrung in Lemgo: Offizielle, Sieger und Platzierten
 
Ester Katerina Pataki auf dem Weg zum Siegerpodest.
 
Angekommem: ( v..li) Joëlle Steur, die Siegerin Mia Mack,
Katerina Pataki

Bis zum 3:4 lag Katerina ständig zurück, konnte dann aber drei Punkte in Folge gewinnen und hatte bei 6:4 zwei Matchbälle. Beide konnte Haas abwehren und hatte dann bei 7:6 ihrerseits Matchball, den sie aber vergab. Und dann 8:7 für Katerina - die Situation des gesamten Spiels. Katerina macht unglaublich Druck, jagt die Gegnerin von einer Ecke in die andere und schließlich landet der Rettungsversuch von Theresa ganz knapp im Aus. Halbfinale erreicht! - Nein, denn Katerina gibt den Ball gut - 8:8. Entnervt unterlaufen ihr zwei Fehler in Folge und sie gibt den schon gewonnenen Tiebreak nach 69 Minuten doch noch mit 8:10 ab. Eigentlich sprach jetzt alles für Theresa. Katerina war nicht nur mental angeschlagen, auch die Kräfte liessen merklich nach. Zudem herrschten während des gesamten Spiels sommerliche Temperaturen und der zweite Satz hatte viel Substanz gekostet, auch bei Theresa. Überraschenderweise erwischt Katerina aber einen guten Start in den entscheidenden dritten Satz und es entwickelt sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, das durch gewaltige Vorhandduelle beider Mädels geprägt war. Beim Spielstand von 3:2 gelingt Katerina das Break zur 4:2-Führung, die inzwischen die Tatik geändert hat und vermehrt die etwas schwächere Rückhand von Theresa sucht. Und dies zahlt sich schließlich aus, da die Fehlerquote auf der anderen Seite dadurch merklich steigt. Nach Break und Re-Break schlägt Katerina bei 5:4 zum Matchgewinn auf und bringt ihr Service sicher durch. Ein grandioses und hochdramatisches Spiel geht nach 2h22m zu Ende. Halbfinale - und damit der ersehnte Platz auf dem Siegerpodest geschafft. Am Ende liegen sich die beiden Freundinnen in den Armen, die eine traurig - die andere glücklich, ein Bild das man gerne sieht, bei aller Konkurrenz auf dem Platz. Zum feiern allerdings bleibt keine Zeit. In nur drei Stunden muß Katerina wieder auf dem Platz stehen und das Halbfinale bestreiten, gegen eine Gegnerin die mit deutlich weniger Kräfteverbrauch dorthin gekommen ist.
Mia Mack aus Württemberg, zweite der Setzliste, heißt die Halbfinalgegnerin. Die wichtigste Frage ist - wie hat Katerina das schwere Match am Mittag verkraftet? Die Antwort ist leider - nicht so gut. Sie wirkt müde und unkonzentriert und trifft dabei auf eine ganz starke ihres Faches. Mit einer gewaltigen Vorhand und sehr guten Aufschlag ausgestattet macht Mia von Beginn an mächtig Druck. Bis zum 2:2 kann Katerina mithalten, aber dann geht erstmal nichts mehr. Jetzt zahlt Katerina den Preis für die fatale Fehlentscheidung vom Spiel zuvor, die ihr eine Stunde mehr Spielzeit in der Mittagshitze beschert hatte. Nach 35 Minuten gewinnt Mack den Satz mit 6:2. Eigentlich deutet alles auch auf einen schnellen zweiten Satz hin, aber erstaunlicherweise wirkt Katerina jetzt deutlich präsenter und es entwickelt sich ein Spiel auf Augenhöhe. Keines der beiden Mädchen kann sich deutlich absetzen und da sie zudem noch ein sehr ähnliches Spiel haben, sehen die zahlreichen Zuschauer einen spannenden Satz mit viel Powertennis und spektakulären Winnern auf sehr hohem Niveau. Letztendlich kann sich Mia nach 47 Minuten auch den zweiten Satz mit 7:5 sichern und das Ticket für das große Finale am Sonntag in Lemgo buchen. Ein Erfolg der sicherlich auch verdient war, aber es wäre schon interessant gewesen zu sehen wie das Spiel verlaufen wäre, wenn Katerina das Viertelfinale mit weniger Aufwand absolviert hätte. Trotzdem war Katerina, bei ihrem letzten Auftritt bei diesem wunderbaren Turnier, mit dem Erreichten glücklich und zufrieden.

Das Finale gewann Mia Mack gegen die Mitfavoritin Joëlle Steur (Westphalen) mit 7:5, 6:2. Über das gesamte Turnier gesehen eine wirklich verdiente Turniersiegerin.

Weitere Fotos von der Turnier-Homepage: Siegerfotos, Siegerehrung, vom Turnier
 
Norddeutsche Jugendmeisterschaften Sommer 2016

13. - 15. Mai 2016
Doppelfinalistinnen v. li.
Louisa Völz, Joëlle Steur,
Ester Katerina Pataki, Michelle Korpys

Bei den Norddeutschen Jugendmeisterschaften Sommer 2016, die auf der schönen Tennisanlage des TSV Glashütte in Norderstedt wurde, erreichte Ester Katerina Pataki (11) den dritten Platz in der Einzelkonkurrenz U12. Zusammen mit ihrer Partnerin Michelle Korpys (Tennis Park Jenfeld) wurde sie Vizemeisterin im Doppel der Altersklasse U12.
Bei besten Wetter gelang Katerina, bei diesem Turnier an Position 3 gesetzt, am Freitag ein guter Start ins Turnier mit einer starken Leistung gegen Mia-Sophie Müller vom TV Jahn Wolfsburg (NTV). Nach ausgeglichen Spielverlauf in der ersten Hälfte des ersten Satzes konnte sich Katerina dann mit ihrem schnellen Spiel immer besser in Szene setzen und das Match nach 73 Minuten mit 6:3, 6:1 für sich entscheiden. Im Viertelfinale traf Katerina auf die jahrgangsjüngere Jasmina Abdou (Tennispark Bielefeld, WTV). Nach nur 41 Minuten war die, mit Katerinas Spieltempo sichtlich überforderte Gegnerin, mit 6:2, 6:0 bezwungen.
Leider hatte das Los es gewollt, dass es schon im Halbfinale am Samstag zur Neuauflage des Finales vom Winter gegen die ungesetzte Joëlle Steur (TC Herford, WTV) kam. Katerina startete furious ins Match und machte unglaublichen Druck mit ihren harten und präzisen Grundschlägen. Zudem schlug sie sehr stark auf und spielte sehr variabel, indem sie immer wieder hervorragende Stoppbälle spielte und mit dem Rückhandslice für Rhytmuswechsel sorgte. Aber auch Joëlle spielte wie erwartet sehr stark, vor allem in der Defensive, so dass sich das erhoffte spannende Match auf einem, zudem sehr hohen spielerischen Niveau entwickelte. Nach 25 Minuten stand es überraschend deutlich 5:1 für Katerina und das Drama nahm seinen Lauf. Nachdem Joëlle bis zu diesem Zeitpunkt doch der eine oder andere Fehler unterlaufen war, auch auf Grund des nahezu perfekten Spiels von Katerina oft erzwungen, machte sie jetzt überhaupt keine Fehler mehr und erwies sich zudem also extrem nervenstark. Im siebten Spiel, dem spannensden der gesamten Begegnung, lag Katerina bei eigenem Aufschlag schon 15:40 zurück, kämpfte sich aber auf Einstand heran, wehrte erneut einen Breakball ab und hatte dann selbst ihren ersten Satzball. Den allerdings vergab sie durch einen relativ leichten Fehler beim Drivevolley, nachdem sie sich diese Chance durch herausragende Schläge zuvor erarbeitet hatte. Zwei weitere Satzbälle konnte Joëlle abwehren, zum einen weil sie mit einigen Linienbällen Glück hatte, zum anderen, weil sie in der Defensive Bälle zurückbrachte, die für die jede andere Spielerin wahrscheinlich unerreichbar gewesen wären. Schliesslich konnte Joëlle dieses, für das gesamte Match wichtige Spiel dann für sich entscheiden und auf 5:2 verkürzen und kam danach sogar zum 5:5 Ausgleich. In ihrem folgenden Aufschlagspiel konnte Katerina bei 40:15 zwei Spielbälle nicht nutzen und verlor auch dieses Spiel. Nach 51 Minuten nutzte Joelle ihren ersten Satzball zum 7:5 Satzgewinn. Ausschlaggebend für den unglücklichen Satzverlust war, dass Katerina nach der 5:1-Führung ein paar mehr leichte Fehler unterliefen und sie das sehr hohe Niveau der ersten 40 Minuten nicht ganz halten konnte.
Das Spielniveau beider Spielerin blieb auch im zweiten Satz auf herausragenden Level. Katerina hatte den Satzverlust überraschend gut verdaut und ging nach einem frühen Break mit 2:0 in Führung. Beim Stand von 4:4 fiel im folgenden Aufschlagspiel von Katerina die Entscheidung, als sie trotz guter Möglichkeiten zum Spielgewinn ihren Aufschlag erneut abgeben musste. So gewann Joëlle, etwas glücklich, aber durchaus nicht unverdient mit 7:5, 6:4. Aber auch Katerina hätte aufgrund ihrer Leistung den Sieg verdient gehabt. Der einzige Wehrmutstropfen dieser, über die gesamte Spieldauer von 1:30 Stunden, hochklassigen Partie war vielleicht, dass es eine Runde zu früh stattgefunden hatte.
Norddeutsche Meisterin wurde Joëlle Steur, der es auch im Finale gegen Louisa Völz gelang einen hohen Rückstand (2:5) im ersten Satz wett zu machen. Am Ende gewann Joëlle mit 7:5, 6:1.
In der Doppelkonkurrenz erreichte Katerina an der Seite von Michelle Korpys nach Siegen über Barth/Abdou (WTV, 7:5, 6:0) und dem zweitgesetzten Berliner Duo Bohlen/Samardzic (2:6, 7:6, 10:4) das Finale. Gegen die Finalgegenerinnen Völz/Steur (WTV) reichte auch diesmal eine 5:3-Führung im ersten nicht zum Satzgewinn. In einem Spiel, dass überwiegend von der Grundlinie ausgetragen wurde, konnten sich die beiden Westfälinnen mit 7:5, 6:1 verdient durchsetzen.

 
2. Solinco Cup

25. - 27. März 2016
Turniersiegerin AK U18
Ester Katerina Pataki (11)

Ester Katerina Pataki erfolgreich beim 2. Solinco Cup auf der Anlage der Witthöft Tennis Academy in Hamburg-Jenfeld. Zum ersten Mal spielte die elfjärige Katerina dabei in der höheren Alterklasse U18. Ihr Auftaktmatch gegen Mona Merz (TCH Groß Grönau, SLH) gewann sie nach nur 37 Minuten souverän mit 6:0, 6:0.
Deutlich schwerer wurde dann die Aufgabe gegen die Schleswig-Holsteinerin Kim Juliane Auerswald (Marner TC). Bisher hatte Katerina alle Spiele gegen Kim - zum Teil deutlich - verloren, diesmal jedoch konnte sie sich mit 7:5, 6:2 durchsetzen. In einem spannenden Match, das aber durch viele Fehler beider Mädchen geprägt war, siegte Katerina schließlich verdient, weil sie besser aufschlug und in den entscheidenen Phasen doch konstanter agierte. Zudem bewies Katerina vor allem im ersten Satz Nervenstärke, als sie Aufschlagsverluste zum 3:4 und 4:5 Rückstand umgehend wieder wettmachen konnte. Obwohl vom Ergebnis her der zweite Satz deutlich mit 6:2 an Katerina ging, war der Spielverlauf viel enger. Fast alle Spiele gingen über Einstand und auch Kim hatte ihre Chancen, die sie durch vermeidbare Fehler aber immer wieder verspielte. Nach 70 Minuten Spieldauer war dann der Einzug in das Finale perfekt.
Dort traf Katerina auf die zur Zeit beste Schleswig-Holsteinerin des Jahrgangs 2003, Noma Noha Akugue vom TSV Glinde. Auch gegen Noma hatte Katerina in den bisherigen Begegnungen noch nie gewinnen können. Der erste Satz verlief ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für Noma. Bemerkenswert vor allem das dritte Spiel beim Stand von 1:1, das allein fast 10 Minuten dauerte und tolle Ballwechsel bot. Noma ging dann mit 4:2 in Führung, musste allerdings kurz darauf den Ausgleich zum 4:4 hinnehmen. Die Entscheidung im ersten Satz fiel, als Katerina das Break zur 6:5 Führung schaffte und dann mit eigenem Aufschlag, nach 50 Minuten Spielzeit, den dritten Satzball zum 7:5 verwandeln konnte. Entscheidend für diesen Satzgewinn war, dass es Katerina immer wieder gelang aus der Defensive heraus den Ball im Spiel zu halten und Noma doch ungewohnt viele Fehler unterliefen.
Der zweite Satz ging dann mit 6:2 an Noma, die jetzt deutlich sicherer spielte. Das Niveau der Begegnung war nun sichtbar höher als im Satz zuvor und durch viele sehenswerte Ballwechsel geprägt. Bemerkenswert dabei das hohe Tempo mit dem beide Mädchen jetzt spielten. Nachdem Noma mit 3:0 in Führung gegangen war, wurde es beim Stand von 4:2 für sie noch einmal spannend im Satz, als Katerina das Break schaffte und auf  3:4 verkürzen konnte. Noma behielt diesmal jedoch die Nerven, breakte ihrerseits Katerina und brachte ihr folgendes Aufschlagsspiel, nach 33 Minuten, sicher zum 6:3 Satzgewinn durch.
Im folgenden Match-Tiebreak spielten die beiden Mädels dann herausragendes Tennis mit vielen sehenswerten Ballwechseln. Den besseren Start erwischte Katerina, die mit 2:0 in Führung ging und diese bis zum 6:4 behaupten konnte. Dann drehte Noma mächtig auf, gewann die nächsten drei Punkte und lag plötzlich mit 7:6 vorne. Aber wie schon im gesamten Turnier zeigte Katerina Nervenstärke, brachte auch die besten Schläge von Noma zurück ins Feld und hatte dann, beim Stand von 9:7 bei eigenem Aufschlag, ihren ersten Matchball. Und der hatte es in sich. Schon mit dem Return geriet Katerina mächtig in die Defensive und als Noma ein fantastischer Crossball auf die Vorhand von Katerina gelang, schien der Matchball abgewehrt. Aber Katerina konnte den Ball erlaufen und zurück ins Feld spielen. Noma spielte dann den gleichen Ball noch einmal, mit sogar noch mehr Winkel als zuvor und erwischte Katerina zudem auf dem falschen Fuß. Aber auch an diesen extrem schwierigen Ball kam sie irgendwie noch heran und spielte ihn etwas glücklich fast paralell zum Netz auf die Seitenlinie. Selten hat man Katerina nach einem gewonnen Matchball lauter jubeln gehört als an diesem Tage.
Mit diesem Turniersieg setze Katerina einen schönen Schlusspunkt unter eine sehr erfolgreiche Hallensaison, die viel Hoffnung für die nun bevorstehende Freiluftsaison aufkommen lässt. Zudem sollte sie auf Grund ihrer Erfolge, in der neuen Deutschen Jugendrangliste U12, die im April erscheinen wird, von ihrem derzeitigen zehnten Platz einen deutlichen Sprung nach vorne machen.

 
Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2016

 15. - 21. Februar 2016
 
Bei den Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2016 konnte sich die elfjährige Ester Katerina Pataki  zum fünften Mal in die Siegerliste der Einzelkonkurrenz eintragen. Obwohl noch für die Altersklasse U12 startberechtigt, suchte Katerina die größere Herausforderung und trat diesmal in der höheren Altersklasse U14 an.
Gleich in ihrer Auftaktpartie am Mittwoch gegen Laura Tyszkiewicz vom Harburger SC wartete, wie sich im weiteren Turnierverlauf herausstellen sollte, der schwerste Brocken auf dem Weg zum Turniersieg. Kein Wunder, denn Laura steht in ihrem Heimatland Polen immerhin an Ranglistenposition 24 in der Alterklasse U14. Schon das erste Spiel (Aufschlag Tyszkiewicz) zeigte, dass hier zwei Mädchen auf Augenhöhe aufeinander trafen. Nach 7 Minuten und einem abgewehrten Breakball ging Laura mit 1:0 in Führung. Bis zum Spielstand von 2:2 konnte sich keines der beiden Mädchen entscheidende Vorteile erspielen. Dann verlor Katerina ihr Aufschlagsspiel und geriet mit 2:4 in Rückstand. Ursache hierfür war nicht nur, dass sie ein paar unnötige Fehler produzierte, sondern eher das sehr druckvolle Spiel von Laura. Die schlug nicht nur sehr gut auf, sondern verfügte auch über einen guten Return, eine sehr agressive Vorhand und war auch in der Defensive sehr stark. Einzige Schwäche war ihre Rückhand, die sie bei weitem nicht so dynamisch spielen konnte wie die Vorhand. Aber auch Katerina hatte einen guten Tag erwischt, ließ sich durch den Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, konnte zum 4:4 ausgleichen und den ersten Satz nach geanu 40 Minuten schließlich mit 6:4 für sich entscheiden.
Wie schon im ersten Satz begann auch der zweite mit einem langen Aufschlagsspiel von Tyszkiewicz. Aber diesmal konnte Katerina, mit ihrem vierten Breakball, nach 9 Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Dieses Break transportierte sie dann bis zum Ende des Satzes, den sie nach 43 Minuten mit 6:3 gewann. Über nahezu die gesamte Spieldauer zeigten beide Mädchen ein sehenswertes Match, dass auf technisch sehr hohen Niveau ausgetragen wurde und zudem bis zum Matchball spannend blieb. Hervorzuheben ist auch, dass die überwiegende Zahl der Punkte nicht durch Fehler zustande kam, sondern beide Spielerinnen sie sich erspielen mussten. Katerina überzeugte im gesamten Spielverlauf mit sehr gutem Aufschlag und wie gewohnt harten Grundschlägen auf Vor- und Rückhand. Wie auch schon bei den Turnieren der letzten Wochen zuvor, profitiert sie immer mehr von den deutlichen Verbesserungen im Defensivbereich.
Ihr Spiel, auch bei hohem Tempo, ist jetzt wesentlich stabiler und zudem kann sie ihre Bälle auch viel besser plazieren. Ein weiterer Pluspunkt bei Katerina ist inzwischen, dass sie Gewinnschläge sehr viel häufiger als Longline schlägt und damit gerade gegen gute Defensivspielerinnen viel schneller zum Punktgewinn kommt.
Im Viertelfinale gab es einen deutlichen 6:0, 6:0 Erfolg gegen Phillippa Preugschat (Rahlstedter HTC). Nach nur 45 Minuten Spielzeit verwandelte Katerina ihren zweiten Matchball und zog damit in das Halbinale ein. Trotz des klaren Ergebnisses waren viele der Spiele umkämpft und gingen öfters über Einstand. Aber die entscheidenden Punkte machte immer Katerina, vor allem wenn sie das Spiel schnell machte. Phillippa konnte die Bälle zwar oft im Spiel halten, aber sie verfügte einfach nicht über genügend Schlaghärte, um gegen Spielerinnen - wie vom Kaliber einer Katerina - zu Punkten zu kommen.

Katerina Pataki,
Hamburger Meisterin U14 Winter 2016

Leider konnte das Halbfinale dann nicht ausgetragen werden, da die Gegnerin Michelle Korpys vom Tennis Park Jenfeld (wie Katerina Jahrgang 2004) wegen Krankheit nicht antreten konnte. Schade, denn es wäre bestimmt ein interessantes Match der beiden Youngster geworden, hatte Michelle in der Runde zuvor doch die Zweite der Setzliste aus dem Turnier geworfen.
Am Finaltag am Sonntag traf Katerina auf Johanna Lippert vom Großflottbeker THGC. Ein wenig ähnelte das Match dem des Viertefinals vom Freitag. Zwar gewann Katerina Satz Nr. 1 nach 28 Minuten mit 6:0, aber viele Punkte waren heiß umkämpft, vor allem in der Anfangsphase. Allein des erste Aufschlagspiel von Lippert dauerte fast 11 Minuten. Aber der Druck den Katerina mit ihren schnellen Grundschlägen auf Johanna ausübte war oftmals einfach zu groß, so dass es immer nur eine Frage der Zeit war, bis Katerina in einer guten Position für den entscheidenden Gewinnschlag war.
Der zweite Satz verlief dann viel ausgeglichener, weil Katerina zu Beginn ein bißchen unkonzentrierter spielte und Johanna ihr Spiel deutlich steigern konnte. Lippert spielte jetzt agressiver, platzierte ihre Bälle viel besser und ging verdient mit 2:0 in Führung. Das dritte Spiel des Satzes, bei Aufschlag Johanna, war dann heiß umkämpft und ging mehrfach über Einstand. Zunächst hatte Katerina fünf Breakbälle in Folge, die sie nicht verwerten konnte. Dann hatte Johanna zwei Spielbälle zum 3:0, mußte dann aber doch das 1:2 zulassen. Für Katerina wirkte der Gewinn dieses Spiels scheinbar wie ein Weckruf. Sie agierte jetzt wieder viel konzentrierter und konnte dadurch die Fehlerquote deutlich senken. Dies bewirkte, dass ihre Gewinnschläge immer öfter zu direkten Punkten führten und ihr so die 4:2-Führung einbrachten. In ihrem folgenden Aufschlagsspiel stemmte sich Lippert noch einmal mit aller Macht gegen die drohende Niederlage, wehrte einen Breakball ab, erspielte sich sehenswerte Punkte und verkürzte noch einmal auf 3:4. Aber Katerina ließ jetzt nicht mehr locker und verwandelte nach 72 Minuten ihren ersten Matchball zum 6:3-Satz- und damit auch Matchgewinn.
Es war ein  gutes Finale mit vielen schönen Ballwechseln, das Katerina letztendlich hochverdient gewonnen hat, weil sie insgesamt einfach die bessere Spielerin war. Neben dem großen Siegerpokal, konnte Katerina auch viele Ranklistenpunkte mitnehmen, die sie von ihrem derzeitigen zehnten Platz deutlich in Richtung Top Fünf bringen werden.

 

In der Altersklasse U12 schied Maximilan Hischer leider schon in der ersten Runde aus. Gegen Finn Kirschner vom Uhlenhorster Hockey-Club unterlag Max mit 1:6 und 1:6. Dabei zeigte er eine ordentliche Leistung, erspielte sich einige schöne Punkte und hätte mit ein bißchen mehr Übersicht auch noch das eine oder andere Spiel mehr gewinnen können.
 
Norddeutsche Jugendmeisterschaften Winter 2016

 12. - 14. Februar 2016
 

Bei den Norddeutschen Jugendmeisterschaften Winter 2016 vom 12.2 bis 14.2.2016 in Isernhagen wurde Ester Katerina Pataki (11) Vizemeisterin in der Altersklasse U12. Im Finale unterlag Katerina der ungesetzten Mitfavoritin Joëlle Steur (TC Herford, WTV) mit 3:6, 6:7.
Bei den Turnier nahmen die jeweils Besten der Jahrgänge 2004/2005 der 6 Tennis-Nordverbände
(Schleswig-Holstein/TVSH, Nordwest/NWE, Hamburg/HAM, Niedersachsen/NTV, Berlin-Brandenburg/TVBB, Westpfahlen/WTV) teil.
Die Mitfavoritin Katerina, 3. der Setzliste, musste in ihrer Auftaktpartie am Freitag zunächst gegen Svetlana Samardzic (Blau-Gold Steglitz, TVBB) antreten. In einem guten Spiel konnte sich Katerina hier mit 6:3 6:2 durchsetzen, deutlicher als erwartet, denn die letzte Begegnung der beiden hatte Katerina nur knapp in drei Sätzen gewonnen.
Im Viertelfinale am Samstag gegen die Berlinerin Luca Bohlen (1899 Blau-Weiss Berlin, TVBB) wurde die Aufgabe dann sichtlich schwerer. Obwohl das Ergebnis mit 6:2 6:2 deutlich aussieht, war der Spielverlauf wesentlich knapper. Die meisten Spiele waren sehr umkämpft und gingen mehrfach über Einstand. Nach guten Start von Katerina und einer schnellen 2:0-Führung kam Luca besser ins Spiel, konnte immer wieder mit ihrem starken Rückhand-Crossball punkten und kam so zum verdienten 2:2-Ausgleich. Obwohl Katerina in dieser Phase des Spiels einfach zu viele Fehler unterliefen, weil sie mit zu hohem Risiko spielte, konnte sie den ersten Satz dennoch für sich entscheiden. Letztendlich übten ihre harten Grundschläge so viel Druck auf ihre Gegnerin aus, dass sie in den entscheidenen Phasen immer wieder punkten konnte. Zudem profitierte sie auch vom zu schwachen zweiten Aufschlag von Luca.
Im zweiten Satz stieg das bis dahin schon gute Niveau noch einmal an, da Katerina das Tempo ihrer Schläge ein wenig reduziert hatte und ihr jetzt viel weniger Fehler unterliefen. Dadurch entstanden viele lange und interessante Ballwechsel, auch weil Luca sich noch einmal steigern konnte. Bis zum Stande von 2:2 gab es deshalb einen ausgeglichenen Spielverlauf. Dann gelang Katerina aber das vorentscheidende Break zur 3:2-Führung, die sie in einem umkämpften eigenen Aufschlagspiel mit vielen sehenswerten Ballwechseln zum 4:2 ausbaute. Mit einem spektakulären Ballwechsel, der alles beinhaltete was Tennis so faszinierend macht, konnte Katerina nach 70 Minuten Spieldauer ihren ersten Matchball zum Einzug ins Halbfinale verwandeln.
Dort wartete am Sonntag mit Louisa Völz (TC Blau-Weiß Werne, WTV) eine schwere Aufgabe auf Katerina. Über die Qualitäten von Louisa konnte sie sich schon tags zuvor im Halbfinale der Doppelkonkurrenz überzeugen. Dort traf Katerina zusammen mit Partnerin Luca Bohlen auf die Paarung Völz/Steur, der sie  knapp in drei Sätzen mit 3:6 6:1 4:10 unterlagen. Zudem brachte Louisa als weitere Empfehlung den Sieg im Viertelfinale gegen die topgesetzte Schleswig-Holsteinerin

Norddeutsche Vizemeisterin U12 Katerina Pataki

Anna-Marie Weißheim mit. So stand von den Voraussetzungen her einem guten Spiel nichts im Wege und genau dazu kam es dann auch. Vom ersten Ballwechsel an zeigten beide Mädchen ihr großes Können und lieferten sich bis zum letzten Ballwechsel ein hochklassiges und spannendes Match. Da Louisa, wie auch Katerina, ein eher druckvolles Tennis mit viel Risiko spielen war zu vermuten, dass es zu überwiegend kurzen Ballwechsel kommen würde. Dies war aber nicht der Fall, da beiden nur wenige Fehler unterliefen und beide auch in der Defensive stark agierten. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Match mit vielen, zum Teil spektakulären Gewinnschlägen, in dem fast alle Spiele mehrfach über Einstand gingen. Nach 74 Minuten bester Unterhaltung konnte Katerina dann ihren ersten Matchball zum 6:2 6:4-Sieg verwandeln und den Einzug ins Finale feiern.

Norddeutsche Meisterin U12 Joëlle Steur (links),
Katerina Pataki (rechts)

Wer nun geglaubt hatte, das Niveau des Halbfinales wäre nicht zu toppen, wurde rasch eines anderen belehrt. Die Gegnerin von Katerina im Finale war keine Unbekannte, hatte sie doch einige Wochen zuvor als Ungesetzte das Ranglistenturnier in Lippstadt gewonnen und dabei die Besten des Jahrgangs 2004, darunter auch Katerina, zum Teil deutlich geschlagen. Leichte Favoritin im Finale war deshalb Joëlle Steur. Über Joëlle muß man wissen, das sie über eine herausragende Fitness verfügt und zudem ungemein schnell auf den Beinen ist. Dies, zusammen mit ihrer hervorragenden Schlagtechnik, erlaubt es ihr in der Defensive extrem stark zu agieren und auch unter Druck noch technisch sauber und druckvoll zu spielen. Dennoch ist sie ein agressiver Spieltyp, der über erhebliches Angriffspotential verfügt. Damit war die Strategie für Katerina klar - volles Risiko und dabei möglichst keine Fehler machen.
Der Start in den ersten Satz verlief allerdings nicht optimal, da Katerina ihr Aufschlagspiel gleich zu Null verlor, auch im folgenden Spiel keinen Punkt machen konnte und schnell mit 0:2 in Rückstand geriet. Wie erwartet machte Steur keine Fehler, während Katerina beim Versuch Druck auf die Gegnerin aufzubauen zu oft das gegnerische Feld verfehlte. Dann aber fing sich Katerina, fand in ihr Spiel und zu viel mehr Sicherheit, was sich bis zum Spielende auch nicht mehr änderte sollte. So entwickelte sich im folgenden ein Finale auf allerhöchsten Niveau mit Ballwechsel von unglaublicher Geschwindikeit und Präzision. Zudem verfügten beide Mädchen über einen sehr guten Aufschlag. Katerina konnte zwar zum 2:2 ausgleichen, verlor dann aber wieder ihren Aufschlag zu Null, weil Joëlle auch über einen starken Return verfügte. Diesem Break rannte Katerina dann bis zum Satzende hinterher und mußte den Satz dann nach 30 Minuten mit 3:6 abgeben.
Der zweite Satz verlief ausgeglichen und war vom spielerischen Niveau sogar noch etwas höher als der erste. Obwohl Katerina wirklich alles versuchte und die Bälle mit größtmöglicher Härte in die Ecken spielte kam von Joëlle fast alles ins Feld zurück. Direkte Punkte waren fast nur möglich wenn Katerina die Bälle mit 110% spielte. Auch taktische Varianten, wie Netzangriffe und hohe Bälle brachten die Gegnerin nur kurzzeitig in Verlegenheit. Aber auch Katerina war in der Lage die Bälle in der Defensive im Spiel zu halten, wenn Joëlle ihrerseits druckvolles Angriffstennis spielte. Beide Mädchen mußten sich ihre Punkte schwer erarbeiten, weil Fehler eher die Ausnahme waren. Jede Spielerin mußte ein Break zulasssen, so daß schließlich der Tiebreak entscheiden mußte, den Joëlle etwas glücklich nach 1h20m mit 7:3 gewann und damit Norddeutsche Meisterin wurde. Ein Sieg der nicht unverdient war, weil sie dann doch die etwas konstantere Spielerin war, der es zudem gelang, das druckvollere Spiel von Katerina durch exzellentes Defensivspiel zu entschärfen.

 

 

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