Tennis JugendTurniere 2015

Sonntag, 16.12.2018    06:19:58  
Letzte Aktualisierung: 26.01.2018 12:29:42  
 
Hamburger Jugendmeisterschaften Sommer 2015

 2. - 6. September 2015
 

Überraschung bei den Hamburger Jugend-meisterschaften. Im Einzelfinale der Altersklasse U12 verliert Katerina Pataki gegen Lena Ludewig (Rahlstedter HTC) mit 6:7, 6:0, 8:10. Im Doppel der Altersklasse U14 wurde sie ebenfalls Zweite.
Nach einem Freilos in der ersten Runde mußte Katerina, zweite der Setzliste,  im Viertelfinale gegen Lucia Gerhard (ETV Eimsbüttel) antreten und gewann souverän mit 6:2, 6:0. Auch im Halbfinale am Samstag gegen Sarah Engel von der Spielvereinigung Blankenese hatte Katerina wenig Mühe und gewann auch dieses Spiel mit 6:2, 6:0. Im Finale ging es dann gegen die topgesetzte Lena Ludewig. Im gesamten Verlauf des ersten Satzes konnte sich keine der beiden Spielerinnen entscheidend absetzen. Das erste Break gelang Katerina zum 3:2, musste aber auch ihren Aufschlag gleich darauf abgeben. Das nächste Break gelang dann wieder Katerina zur 5:4 Führung, die dann bei eigenem Aufschlag die Chance zum Satzgewinn nicht nutzen konnte. In den folgenden Spielen konnte keine der beiden Mädchen ihre Aufschlagspiele durchbringen und es ging in den Tiebreak. Hier erwischte Lena den besseren Start und ging mit 4:1 und 6:3 in Führung. Aber Katerina kämmpfte gegen den drohenden Satzverlust, wehrte zwei Satzbälle ab und verlor den Satz dann doch noch, nach 1 Stunde Spielzeit, durch einen Returnfehler. Das Fazit des ersten Satzes: Ein spannendes Spiel mit gutem Niveau und eine stark spielende Lena, die wenig Fehler machte, gut aufschlug, stark returnierte und auch immer wieder mit Gewinnschlägen punktete. Auf der anderen Seite Katerina, die einfach zu ungeduldig agierte, zu schnell den Punkt machen wollte und dabei einfach zu viele Fehler machte.
Im zweiten Satz ein total anderes Bild. Katerina spielte zwar immer noch mit viel Power in den Grundschlägen, hatte die Geschwindigkeit aber zu Gunsten der Sicherheit etwas reduziert. Dies hatte zur Folge, dass ihre Fehlerquote deutlich niedriger war als im Satz zuvor und Lena immer mehr in die Defensive geriet. Und endlich fanden auch die Gewinnschläge von Katerina ihr Ziel. Das Ergebnis war, nach nur 35 Minuten Spieldauer, der Gewinn des zweiten Satzes mit 6:0. So musste dann der Match-Tiebreak über die

Die Organisatoren und Helfer mit allen Finalisten.

Lena Ludewig (li.), Katerina Pataki (re.)

Von links: Anna-Marie Faden, Clara Puttkammer, Phillipa Preugschat, Katerina Pataki mit der Vizepräsidentin Jugendsport Anna Möws

Siegerin entscheiden. Wiederum erwischte Lena den besseren Start. Beeindruckend, wie sie den, für sie doch sehr deprimierenden Satzverlust, weggesteckt hatte. Vom ersten Ball des Tiebreaks an, war sie voll da und spielte nun wieder auf dem Niveau des ersten Satzes. Bei Katerina dagegen stieg die Ungeduld und damit auch die Fehlerquote wieder merklich an. Schnell führte Lena wieder mit 4:1. Aber erneut hielt Katerina dagegen ließ sich auch bei den Rückständen von 2:5 und 4:7 nicht entmutigen und kämpfte sich auf 7:8 heran. Dann kam der vielleicht Match entscheidene Ball, als Katerina mit starken Grundschlägen Lena in die Defensive drängte, dann aber den einfachen Schmetterball zum möglichn 8:8 Ausgleich im Netz versenkte. Den ersten Matchball von Lena konnte sie zwar noch abwehren, hatte dann beim zweiten aber viel Pech, als ein total misslungener Schlag von Lena knapp hinter dem Netz gerade noch ins Feld fiel. Zwar konnte Katerina den Ball noch ereichen und zurück spielen, aber nicht gut genug, so dass Lena dann mit einem leichten Passierball das Match nach 1h45min für sich entscheiden konnte. Nach einem sehr spannenden Spiel auf phasenweise sehr gutem Niveau, dass durch den starken und böigen Wind nicht einfach zu spielen war, wurde Lena Ludewig nicht unverdient Hamburger Meisterin in der Alterklasse U12.
Auch in der Doppelkonkurrenz in der Alters-klasse U14 stand Katerina im Finale. Auf den Weg dahin hatte sie zuvor mit ihrer Partnerin Phillippa Preugschat (Rahlstedter HTC) das Duo Lucia Gerhard/Helena Thies mit 6:2, 6:0 und im Halbfinale die zweiten der Setzliste, Lena Ludewig/Olivia Núñez Müller, mit 7:6, 6:4 bezwungen. Gegen die topgesetzte Kombination Anna-Marie Faden/Clara Puttkammer entwickel- te sich eine spannende Partie, in der sich die Favoriten Faden/Puttkammer schließlich mit 6:4, 7:5 knapp durchsetzten.
Bei den Junioren gewann Alexander Andrian  in der Altersklasse U12 sein Erstrundenspiel gegen Ioannis Papastergiou (Harvestehuder THC) mit 6:3 und 6:2, verlor dann aber im Achtelfinale gegen Benedikt Rake (Der Club an der Alster) mit 2:6, 5:7.

 
39. Nationale Deutsche Jüngsten-Tennisturnier

 5. - 9. August 2015
 

Katerina Pataki erreicht beim 39. Nationalen Deutschen Jüngsten-Tennisturnier, den inoffi-ziellen deutschen Meisterschaften, wie im Vorjahr das Viertelfinale in der Alterklasse U11. Dort mußte sie sich, nach einem hochklassigen Spiel und sehr starker Leistung, mit 6:7, 2:6 der bayerischen Konkurrentin Karina Hofbauer geschlagen geben.
In der ersten Runde hatte Katerina als 5. der Setzliste ein Freilos. In der zweiten Runde am Donnerstag Nachmittag stieg sie dann gegen Svetlana Samardzic (TK Blau-Gold Steglitz, Berlin-Brandenburg) ins Turnier ein. Überraschenderweise wurde es spannender als zuvor erwartet, hatte Katerina ihre Gegenerin in den Spielen zuvor doch immer gut im Griff gehabt und deutlich geschlagen. Der erste Satz ging verdient mit 6:4 an die Berlinerin, auch weil Katerina sie mit unzähligen Doppelfehlern und ungewohnt vielen Fehlern tatkräftig unterstützte. Im zweiten Satz zunächst das gleiche Bild und schnell führte Samardzic wieder mit 3:0. Aber dann wachte Katerina endlich auf und punktete immer häufiger, vor allem mit der immer stärker werdenden Rückhand und konnte den Satz dann doch noch mit 6:3 für sich entscheiden. Den Match-Tiebreak gewann sie dann knapp mit 10:7 und erreichte so die nächste Runde. Alle die Svetlana kannten waren sich einig, dass sie am heutigen Tag das Spiel ihres Lebens gemacht hatte und so für ein unerwartet spannendes Match gesorgt hatte. In der dritten Runde am Freitag hatte Katerina es deutlich einfacher. Gegen Emma Gustke (Itzehoer TV, SLH) setzte sie sich nach 45 Minuten mit 6:1, 6:0 durch und erreichte damit das Achtelfinale. Bis auf den Aufschlag - der erste kam zu selten und die Anzahl der Doppelfehler zu hoch - zeigte Katerina dabei eine gute Leistung und beherrschte die Gegnerin klar. Im Achtelfinale gegen Theresa Haas (ESV München, Bayern) wurde es dann wieder richtig schwer. Den besseren Start erwischte Katerina, die mit gewohnt agressiver Spielweise zunächst mit 4:1 in Führung ging. Aber schnell war zu sehen, dass Theresa eine ganz starke Gegnerin war. Die großgewachsene Münchnerin erwies sich als sehr flink auf den Beinen und war mit hervorragender Schlagtechnik ausgestattet. Zudem war sie nicht nur stark in der Defensive sondern auch mit beachtlichem Angriffspotential ausgestattet. Vor allem mit dem Vorhand Inside-Out auf die Rückhand von Katerina punktete sie immer wieder. Und weil Katerina auch in diesem Spiel wieder Probleme mit dem Aufschlag hatte, holte Haas Spiel um Spiel auf und ging mit 5:4 in Führung. Im ihrem folgenden Aufschlagspiel hatte Theresa dann sogar einen Satzball, den Katerina aber mit viel Mut und einem starken Vorhand-Crossball abwehren konnte. Jetzt zeigte Haas zum ersten Mal in diesem Match Nerven, machte mehr Fehler und gab Katerina so die Möglichkeit zum 5:5 auszugleichen. Mit ihrem vierten Satzball konnte Katerina den Satz dann mit 7:5 doch noch für sich entscheiden. Im zweiten Satz spielte die Münchnerin dann groß auf. Nahezu fehlerfrei, mit starken Aufschlägen und viel Power in den Grundschlägen war sie die tonangebende Spielerin. Katerina gelang es jetzt nicht mehr, wie noch im Satz zuvor, die Gegnerin mit schnellen Crossbällen auf Distanz zu halten. Der Druck von Haas bewirkte, dass Katerina nicht mehr genug Länge in ihre Schläge bekam, weil sie einfach nicht mehr schnell genug zum Ball kam. Und wenn die Bälle von Katerina zu kurz wurden schlug Theresa gnadenlos zu - und das tat sie jetzt oft. So gewann Haas den zweiten Satz hochverdient mit 6:3 und es kam zum Match-Tiebreak. Und der nahm dann einen ganz anderen

 

Verlauf, als es das Geschehen im zweiten Satz vermuten ließ. Katerina hat in den letzten Wochen und Monaten öfters diese finale Variante spielen müssen und dabei eine gewisse Routine entwickelt, die dazu geführt hat, dass sie mit dem dabei entstehenden mentalen Druckgut umgehen kann. Dagegen sah es bei Haas so aus, als hätte sie Probleme diesem Druck Stand zu halten. Als ob ein Schalter bei ihr umgelegt worden war, war sie nicht mehr in der Lage ihr grandioses Spiel des zweiten Satzes weiter zu spielen. Katerina nutzte diese Chance, spielte mit dem nötigen Druck ohne Fehler zu machen, gewann den Tiebreak mit 10:3 und zog wie schon im Vorjahr ins Viertelfinale ein. Fast zweieinhalb Stunden hatte dieses Match bei Temperaturen von über 30°C gedauert und beide Mädchen hatten dabei ein wirklich sehenswertes Spiel auf ganz hohen Niveau gezeigt. Besonders gefallen hatte, dass Beide versuchten ihre Punkte mit Mut, Risiko und Können selbst zu machen und den Ball nicht nur rein zu spielen und auf Fehler der Gegenerin zu warten. Es war das vielleicht attraktivste Spiel der gesamten Konkurrenz bei den Mädchen U11.
Im Viertelfinale traf Katerina auf die an Position 3 gesetzte Karina Hofbauer vom Bayerischen Tennisverband. Katerina begann stark und ging mit 3:1 in Führung, wobei beide Mädchen agressives Tennis zeigten. Im folgenden Aufschlagspiel konnte sie trotz zweier Doppel-fehler die Chance, die Führung auf 4:1 auszubauen nicht nutzen, auch weil Hofbauer ihr Spiel umgestellt hatte. Statt wie zu Anfang der Begegnung das Tempo von Katerina mitzuspielen

wurde sie zusehens defensiver und nahm mit hohen Topspin-Schlägen immer wieder das Tempo aus dem Spiel. Zudem zeigte sich Karina extrem laufstark und glänzte mit überragender Beinarbeit. Was auch immer Katerina versuchte, die Bälle kamen immer wieder zurück. So war Katerina gezwungen mit viel Risiko zu spielen, wodurch sie dann auch immer wieder vermeidbare Fehler produzierte. Zudem verfügte Hofbauer aber auch über die Fähigkeit, sobald Katerina zu kurz in ihren Schlägen wurde in den Angriffsmodus zu wechseln. Und das tat sie dann auch immer wieder und spielte dies unglaublich entschlossen und präzise. So konnte sie den Rückstand in eine 5:3-Führung umwandeln und hatte dann sogar zwei Satzbälle zur 6:3 Führung. Aber wie schon so oft in den letzten Wochen, zeigte Katerina was für eine Kämpferin sie ist und über welche mentale Stärke sie mittlerweile verfügt. Mit dem Rücken zu Wand, viel Mut und Risiko, erhöhte sie noch einmal ihr ohnehin schon sehr hohes Tempo, zwang die Gegnerin immer weiter hinter die Grundlinie und machte so Punkt um Punkt. Der Lohn war der Ausgleich zum 5:5 und da beide dann ihre folgenden Aufschlagspiele gewannen musste der Tiebreak über den ersten Satz entscheiden. Den besseren Start hatte Hofbauer auch weil der erste Aufschlag von Katerina, wie schon im gesamten Satz, nicht funktionierte. Leider war auch das Glück, bei Netzrollern und versprungenen Bällen, nicht wirklich auf ihrer Seite und so verlor sie den Tiebreak mit 4:7. Fast 80 Minuten hatte dieser erste Satz gedauert und beide Mädchen hatten grandioses Tennis geboten. Auch im zweiten war das Niveau kaum geringer, obwohl vom Ergebnis her klarer. Nach wie vor war Katerina die deutlich agressivere Spielerin, aber Karina brachte immer noch jeden Ball hoch zurück ins Feld und dies meistens mit beachtlicher Länge, so dass sich für Katerina kaum Chancen für Winner boten. Obwohl sie über weite Strecken des Spiel mit, für ihre Verhältnisse, grosser Geduld versuchte den Ball im Spiel zu halten, versuchte sie im zweiten Satz manchmal zu früh den Punkt zu machen und verschlug die Bälle. Auf der anderen Seite nutzte Karina jede sich bietende Gelgenheit um selbst offensiv zu werden und war dabei sehr erfolgreich und ging deshalb mit 5:1 in Führung. Aber auch jetzt gab Katerina nicht auf, riskierte alles und schlug Bälle mit - für eine 10-jährige - unglaublicher Härte und Präzision, wehrte zwei Matchbälle ab und breakte Hofbauer zum 2:5. Auch im folgenden Aufschlagspiel behielt sie diese Taktik bei und hatte Spielball zum 3:5. Aber auch in dieser entscheidenen Phase des Spiels hatte sie mit der Netzkante und versprungenen Bällen kein Glück und verlor das Spiel und damit auch das Match nach 2h20min Spielzeit mit 6:7, 2:6. Unterm Strich gewann Karina Hofbauer nicht unverdient, weil sie die etwas konstantere Spielerin war, aber auch ein Sieg von Katerina in diesem ausgeglichenen Match, wäre verdient gewesen, weil sie die deutlich aktivere Spielerin war. So schied Katerina, wie auch im Jahr zuvor, zwar im Viertelfinale aus, aber dieses Minimalziel hatte sie damit jedoch erreicht. Das Sahnehäubchen, ins Halbfinale zu kommen und damit auf dem Siegerpodest zu stehen, wurde nur knapp verpasst. Aber 2016 hat sie ja noch einmal die Gelegneheit dieses große Ziel zu erreichen. Als Erkenntnis kann sie zudem mitnehmen, dass sie im Jahrgang 2004 bei den Besten in Deutschland dabei ist.
Das Turnier gewann, wie schon im Vorjahr, die topgesetzte Saarländerin Sarah Müller.

 
16. Blankeneser Pfingstturnier

 12. - 26. Mai 2015
 

Bei der 16. Ausgabe des Blankeneser Pfingstturniers, dem wohl größten und bedeutensten Jugendturnier in Norddeutschland, gewinnt Ester Katerina Pataki (10) gegen starke nationale Konkurerenz erneut bei dieser Veranstaltung. Nach dem Erfolg im letzten Jahr in der Alterklasse U10 war sie auch dieses Jahr, diesmal aber bei den U12, nicht zu stoppen.
Katerina, in diesem Turnier an Position 5 gesetzt, hatte in der ersten Runde ein Freilos. In der zweiten Runde mußte sie dann gegen Emma Maria Ansorge vom Tennisclub Rot-Weiß Neubrandenburg e.V. antreten. Mit einer soliden Leistung konnte sie dieses Match mit 6:1, 6:3 für sich entscheiden. Nur Anfang des zweiten Satzes kam Katerina beim Spielstand von 0:2 etwas unter Druck, was aber eher der Kälte und dem einsetzenden Regen geschuldet war. Zum ersten Mal richtig zur Sache ging es dann im Achtelfinale gegen Anastasia Nadin Wadi (Tennis-Club SCC Berlin). In einem hochklassigen Spiel mit vielen langen Ballwechsel konnte sich Katerina nach 1h25min mit 6:3, 6:4 durchsetzen. Beeindruckend war vor allem das Tempo mit dem beide Mädchen spielten. Die Vorhand von Wadi gehört wohl zu den schnellsten in dieser Alterklasse. Besonders ihr Vorhand-Longline war eine Augenweide. Leicht hätte dieses Match auch anders ausgehen können, wenn Ansatasia beim Spielstand von 4:4 im zweiten Satz, ihre Breakchancen hätte nutzen können. Letztlich gewann Katerina, weil ihr Spiel insgesamt sicher und variabler war.
Leider wollte das Los, dass Katerina schon am Sonntag im Viertelfinale auf die Titelverteidigerin und topgesetzte Nikol Rivkina (Club zur Vahr, NWE), 14. der DTB-Rangliste U12, traf. In dem vorweggenommenen Endspiel zeigten beide Mädchen begeisterndes Tennis auf höchsten Niveau. Beeindruckend bei beiden war die Qualität der Grundschläge, des Aufschlages und Returns und die Platzaufteilung über die gesamte

Dauer des Spiels hinweg. Den ersten Satz gewann Nikol mit 6:2, weil sie besonders mit ihren Crossbällen Katerina immer wieder in die Defensive drängen konnte, nahezu fehlerfrei spielte und zudem auch noch sehr gut returnierte. Katerina blieb zwar immer dran, konnte ihre vorhandenen Möglichkeiten zu punkten aber zu wenig nutzen.
 Katerina (re.), Verbands-Jugendwartin Ana-Maria Mövs (li.)

Der zweite Satz war dann ein Spiegelbild des ersten, nur war jetzt Katerina am Drücker. Rivkina unterliefen mehr Fehler als zuvor, während Katerina immer druckvoller, aber trotzdem mit guter Sicherheit agierte. Die Folge war der Satzausgleich mit 6:1. Auch in diesem Satz war der Spielverlauf deutlich knapper, als es das Ergebnis aussagt. Jetzt mußte der Match-Tiebreak über den Einzug ins Halbfinale entscheiden. Zunächst konnte sich keine Spielerin entscheidend absetzen. Erst beim Stande von 7:5 sah es aus als würde Katerina die Oberhand gewinnen, da Nikol nun zusehens mit sich haderte und dadurch viel unkonzentrierter

spielte. So kam Katerina beim Spielstand von 9:6 zu ihrem ersten Matchball. Nach einem tollen Angriffsball war der Schlag von Rivkina zu kurz, aber Katerina versenkte den relativ einfachen Schmetterball ins Netz. Plötzlich ist Nikol wieder voll da, holt Punkt um Punkt auf und hat nun ihrerseits beim Stand von 9:10 Matchball. Aber mit einer grandiosen Rückhand ins Eck wehrt Katerina die drohende Niederlage ab. Nach 1h50min kann sie dann mit ihrem vierten Matchball den dritten Satz und damit auch das Match mit 12:10 für sich entscheiden.
Halbfinalgegnerin war Noemi Sante, Nr. 6 der Setzliste vom Rochusclub Düsseldorf, eine Spielerin mit guten Grundschlägen, besonders auf der Vorhandseite und zudem mit viel Spielübersicht ausgestattet. In einem guten Spiel, ohne die großen Höhepunkte wie im Viertelfinale zuvor, setzte sich Katerina mit 6:3, 6:4 durch. Dabei kam sie nur im zweiten Satz beim Stande von 4:4 ernsthaft in Bedrohung, als sie Breakbälle zum 4:5 für Noemi abwehren musste. Aber wie schon in den Matches zuvor zeigte sich Katerina, besonders in kritischen Situationen, sehr nervenstark und konnte ihr Aufschlagsspiel dann doch noch zum 5:4 durchbringen.
Das Finale am Montag nahm dann einen eher enttäuschenden Spielverlauf. Die zweite der Setzliste und Nr. 27 der DTB-Rangliste U12, Mara Ploumis vom Tennisverein Süd Bremen, hatte gegen Katerina heute keine Chance. Nur in der Anfangsphase des ersten Satzes lag sie mit 0:1 und 0:40 einmal vorn, aber Katerina zeigte dann wer Chefin auf dem Platz ist. Sie hielt den Ball nur im Spiel und ließ Mara die Fehler machen. Dies langte, um den ersten Satz mit 6:1 zu gewinnen. Auch der zweite Satz verlief nach diesem Schema und ging mit dem gleichen Ergebnis von 6:1 an Katerina. Damit war ihr zweiter Turniersieg in Blankenese geschafft -  vielleicht nicht ihr letzter dort.

 
Friesenpark Junior Open

30. April - 3. Mai 2015

Nikol Rivkina (li.), Ester Katerina Pataki (re.)

Ester Katerina Pataki (10) erreicht beim Friesenpark Junior Cup in Delmenhorst das Finale in der Altersklasse U12. Auf den Weg dahin gewann sie im Achtelfinale gegen Xenia Jeromin vom Wilhelmshavener HTC / NTV mit 6:4, 5:7, 10:6. Dabei führte Katerina im zweiten Satz schon mit 5:2, vergab aber zwei Matchbälle und verlor den Satz noch mit 5:7. Im Viertelfinale gegen die an 2 gesetzte Mara Ploumis (Tennisverein Süd Bremen / NWE), immerhin 27. der DTB-Rangliste U12, gewann sie überraschend deutlich in zwei Sätzen mit 6:3, 6:4. Im Halbfinale traf Katerina dann auf die Vierte der Setzliste Juline Vogel (Tennisclub Verden v. 1928 / NTV). Schon die letzten Begegnungen der beiden Mädchen waren immer heiß umkämpft und auch diesmal sollte es keine Ausnahme von dieser Regel geben. In einem hochklassigen und spannenden Spiel konnte sich Katerina nach 1h40min mit 6:2, 6:7, 10:7 schließlich knapp gegen ihre Gegnerin durchsetzen und damit das Finale erreichen.
Dort wartete mit der topgesetzten Nikol Rivkina (Club zur Vahr / NWE) die aktuelle Nummer 14 der DTB-Rangliste U12. Noch im Februar war Katerina bei den Norddeutschen Meisterschaften in der ersten Runde Nikol deutlich unterlegen und so lag die Favoritenrolle eindeutig bei der Nr. 1 des Turniers. Aber diesmal wurde es ein ganz anderes Spiel. Katerina konnte sich, gegenüber der schon sehr guten Leistung im Halbfinale, noch einmal steigern und es entwickelte sich eine über die gesamte Spieldauer offene Partie. Zu Beginn des ersten Satzes dominierte Katerina mit druckvollem und nahezu fehlerfreiem Spiel und ging mit 4:1 in Führung. Aber dann konnte Rivkina, eher bekannt als sichere Spielerin, ihre anfängliche Fehlerquote deutlich reduzieren, holte Spiel um Spiel auf und ging sogar mit 5:4 in Führung. Aber Katerina hielt bravourös dagegen, spielte weiterhin agressiv und mit guter Übersicht und lag deshalb dann wieder mit 6:5 vorn. Dem Spielverlauf entsprechend musste schliesslich der Tiebreak über den Gewinn des ersten Satzes entscheiden, den Nikol dann mit 7:4 gewann. Der zweite Satz verlief ähnlich wie der erste, nur führte diesmal Rivkina mit 4:1, weil Katerina in der Anfangsphase zu viele Fehler unterliefen. Aber auch sie zeigte dann, dass im Tennis alles möglich ist und spielte mit dem Rücken an der Wand wieder wie im ersten Satz. Der Lohn war der Ausgleich zum 4:4. Letztendlich gewann Nikol in einem begeisternden Match, das über die gesamte Spieldauer von fast 2 Stunden hochklassiges Tennis bot, den zweiten Satz mit 7:5 und sicherte sich damit auch den Turniersieg. Trotz der Niederlage war Katerina aufgrund ihrer Leistung nicht übermässig traurig, da sie im gesamten Turnierverlauf durchweg auf sehr hohen Niveau gespielt hatte - vielleicht ihre beste Leistung in einem Turnier überhaupt.
An dieser Stelle muss man auch die Arbeit der Turnierleitung und aller Helfer dankend erwähnen, die ein aussergewöhnliches Turnier auf die Beine gestellt haben, bei dem die jungen Tennistalente ein Hauch des Umfeldes von Profi-Turnieren zu spüren bekamen. Dies ging von der Tafel mit den Namen aller 128 Spieler und Spielerinnen am Eingang, dem Obst, Wasser und Blumen auf allen Plätzen bis zur Platzpflege nach den Spielen und zwischen den Sätzen, für die viele freundliche Helfer bereit standen.
In der neuen Jugendrangliste der Jahrgänge 2003/2004, in der Katerina jetzt erstmals geführt wird, belegt sie Rang 57. In ihrem Jahrgang 2004 ist sie aktuell die Nr. 6 in Deutschland.

 
28. AVS Laycold Juniors Cup - U12-U14

13. und 15. März 2015

Ester Katerina Pataki

Beim 28. AVS Laykold Juniors Cup - U12-U14 in Hollenstedt/Buchholz gelingt Ester Katerina Pataki (10) ihr dritter Turniersieg in diesem Jahr. Ohne Satzverlust konnte sie sich in der Alterklasse U12 gegen die norddeutsche Konkurrenz durch-setzen und dabei weitere Punkte für die deutsche Jugend-rangliste U12 sammeln.
In der ersten Runde bezwang Katerina, nach durchwachsener Leistung, Chelsea Seidewitz vom Tennisclub Blau-Weiß Faßberg e.V. / NTV mit 7:5, 6:1. Im Viertelfinale gegen die Hamburgerin Michelle Korpys (Tennis Park Jenfeld e.V.) konnte sich Katerina deutlich steigern und gewann in einem insgesamt guten Spiel klar mit 6:2, 6:0. Im Halbfinale am Sonntag konnte auch Luca Bohlen (TC 1899 Blau-Weiss Berlin / TVBB) Katerina auf dem Weg ins Finale nicht stoppen. Nach schwächerem Beginn beider Mädchen, entwickelte sich ab Mitte des ersten Satzes ein gutes und sehenswertes Spiel, in dem Katerina schließlich mit 6:2, 6:2 die Oberhand behielt.
Im Finale gegen die topgesetzte Luisa Krahwinkel vom Großflottbeker THGC e.V. zeigte Katerina ihre stärkste Leistung im Turnierverlauf. Das war auch nötig, denn Luisa konnte mit sehr präzisen und druckvollen Grundschlägen das Match ausgeglichen gestalten und war im ersten Satz beim Stand von 4:4 nicht weit vom Satzgewinn entfernt. Das der Satz dann mit 6:4 doch an Katerina ging, lag auch am zu schwachen Aufschlag von Luisa, den Katerina immer wieder erfolgreich attackierte. Auch im zweiten Satz lieferten sich beide Mädchen ein packendes Match mit vielen sehenswerten Ballwechseln. Obwohl Katerina den zweiten Satz vom Ergebnis her klar mit 6:1 gewann, war der Spielverlauf doch deutlich enger und spiegelt die gute Leistung von Luisa nicht ganz wieder. Trotzdem war der Sieg von Katerina alles in allem verdient.

 
Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2015

 16. - 22. Februar 2015
 

Ester Katerina Pataki (10) erfolgreich bei den Hamburger Jugendmeisterschaften Winter 2015. Ab diesem Jahr in der Altersklasse U12 unterwegs, setzte sie ihre beeindruckende Siegesserie bei den Hamburger Meister-schaften fort und sicherte sich ihren vierten Einzeltitel in Folge. Als ungesetzte Spielerin (auf Grund ihres Alters hat sie noch keine Ranglistenposition) konnte sie dabei die durchweg älteren Spielerinnen in Schach halten und gab im Turnierverlauf keinen Satz ab.
Auf dem Weg zum Turniersieg bezwang Katerina am Montag im Achtelfinale Antonia Carrero (Niendorfer TSV) deutlich mit 6:0, 6:1. Im Viertelfinale am Samstag traf sie dann auf Olivia Núñez Müller vom Harvestehuder THC (Nr. 4 der Setzliste), die sie in einem sehenswerten Spiel nach knapp zwei Stunden Spielzeit mit 6:3, 7:6 bezwang. Dabei führte Katerina im zweiten Satz schon mit 5:2, nahm dann aber ein bißchen zu viel Tempo aus ihrem Spiel und gab Olivia so die Gelegenheit wieder zurück zu kommen. Und die nutzte diese Chance, spielte jetzt ihr bestes Tennis in dem Match, machte kaum noch Fehler und holte Spiel um Spiel auf. So kam es dann zum Tiebreak, in dem Katerina zum Glück wieder einen Gang hochschalten konnte und sich den Satz mit 7:6 und damit auch das Match sicherte.
Im Halbfinale gegen die topgesetzte Lena Ludewig (TSG Bergedorf), mit Rang 62 die bestplazierte Hamburgerin in der deutschen Jugendrangliste U12, war der Spielverlauf ähnlich wie im Spiel zuvor. Der ersten Satz ging mit 6:3 deutlich an Katerina und auch im

 

 Die Finalisten und Verantwortlichen.

zweiten führte sie schon mit 4:2. Zwar nahm Katerina wieder das Tempo aus dem Spiel um die Fehlerquote niedrig zu halten, behielt aber die Kontrolle über das Spiel und war die aktivere Spielerin. Aber Lena machte in dieser Phase des Spiels keine Fehler mehr und egal was Katerina auch versuchte, der Ball kam immer wieder zurück und das oft auch noch gut. So konnte Lena nicht nur zum 4:4 ausgleichen, sondern ging dann sogar mit 5:4 in Führung. In ihrem folgenden Aufschlagspiel lag Katerina dann schon 0:40 zurück, aber wieder einmal stellte sie ihre mentale Stärke unter Beweis, wehrte die drei Satzbälle ab und konnte zum 5:5 ausgleichen. Damit war der Widerstand von Lena endgültig gebrochen. Katerina gewann die beiden nächsten Spiele, entschied den zweiten Satz mit 7:5 für sich und zog so in das Finale am Sonntag ein. Insgesamt ein sehr gutes Halbfinale, das 90 Minuten dauerte und spannende Tennisunterhaltung bot.

Das Finale gegen Lucia Gerhard vom ETV Eimsbüttel verlief dann eher unspektakulär. Die Überlegenheit gegen die Nr. 3 der Setzliste war einfach zu groß, so dass Katerina zu einem ungefährdeten 6:2, 6:0 Erfolg kam.
Betrachtet man den gesamten Turnierverlauf war, wie schon in der Woche zuvor als Katerina bei einem Turnier in der Altersklasse U14 gegen sehr starke Konkurrenz das Halbfinale erreichte, eine deutliche Weiterentwicklung in ihrem Spiel zu erkennen. Nachdem ihre Entwicklung gegen Ende letzten Jahres eher stagnierte, spielt sie jetzt insgesamt sicherer, was unter anderem auf die verbesserte Fitness und Beinarbeit zurück zu führen ist. Zudem hat sie auch viel mehr Variationen in ihrem Spiel und ist in der gesamten Spielanlage reifer geworden. Auch der Aufschlag, schon immer eine ihre großen Stärken ist nochmals verbessert. Verantwortlich für diese positive Entwicklung ist sicherlich auch die Trainingsarbeit mit ihrem neuen Trainer, Ramon Balbuena. Wenn dieser Trend anhält, wird uns Katerina in den nächsten Monaten mit ihrem Tennis bestimmt viel Spaß bereiten.
Mit Maximillian Hischer (10) hatte der SV Wilhelmsburg noch einen weiteren Spieler am Start. Allerdings erwies sich sein Gegner Alexander Adrian (SG Sportpark Öjendorf) als zu stark und so unterlag er dem späteren Halbfinalisten deutlich mit 1:6, 0:6. Für Maximillian war schon die Teilnahme überhaupt ein Erfolg und Spaß hat es ihm oberdrein noch gemacht. So hatten wir zwei zufriedene Jugendliche bei den Hamburger Jugend-meisterschaften Winter 2015.

 
Hallen-Bezirksmeisterschaft Süd 2015
9. Januar - 18. Januar 2015

Für die Bezirksmeisterschaft Süd (Vorrunde zur Hamburger Jugend-Hallentennismeisterschaft 2015) haben sechs unserer Jugendlichen gemeldet.
 

Juniorinnen U12: Alina Bogatyreva, Ester Katerina Pataki
Juniorinnen U16: Bendona Doagbodzi
Junioren U12: Maximilian Hischer
Junioren U14: Alexander Riege
Junioren U16: Pavel Shamko

Alle Termine und Ergebnisse findet ihr hier:

Termine und Ergebnisse